Preise für Haushaltsenergie im Dezember leicht gesunken

Im Dezember hat es eine leichte Entspannung bei den Treibstoffen gegeben, während die Preise für Brennholz und Pellets leicht gestiegen sind. Die Kosten für Haushaltsenergie wirkten dämpfend auf die allgemeine Teuerung.

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Die Preise für Haushaltsenergie waren zum Jahresende stabil und lagen im Dezember 2019 leicht um 0,1 Prozent unter Vorjahr. Im Vergleich zum Vormonat November waren sie unverändert, das geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Treibstoffe, Heizöl und Gas kosteten im Dezember weniger als vor einem Jahr, teurer waren Brennholz, Strom und Fernwärme.

Die Kosten für Haushaltsenergie wirkten dämpfend auf die allgemeine Teuerung, so die Energieagentur. Die Inflationsrate im Jahresabstand lag im Dezember bei 1,7 Prozent, im Monatsvergleich stieg der Verbraucherpreisindex (VPI) um 0,7 Prozent.

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Diesel war laut Energieagentur im Dezember 2019 um 3,4 Prozent billiger als im Dezember 2018, Superbenzin um 0,4 Prozent. Auch im Monatsvergleich kosteten die Treibstoffe etwas weniger: Gegenüber November betrug der Preisrückgang bei Diesel 0,2 Prozent, bei Superbenzin waren es 0,1 Prozent Minus.

Der Preis für Heizöl sank im Vergleich zum Dezember 2018 um 0,9 Prozent, stieg aber gegenüber November um 0,5 Prozent.

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Gas war im Dezember 2019 um 1,0 Prozent billiger als im Dezember des vorangegangenen Jahres. Strom und Fernwärme kosteten um je 1,7 Prozent mehr. Im Monatsvergleich waren die Preise für Strom, Gas und Fernwärme unverändert.

Brennholz kostete um 3,7 Prozent mehr als im Dezember 2018 und um 0,3 Prozent mehr als im November 2019. Bei Holzpellets betrug der Preisanstieg sowohl im Jahres- als auch im Monatsvergleich 0,7 Prozent. (APA)


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