Viel Klassik, Statements und Lasagne-Look: Die Tops und Flops der Oscar-Outfits

Die diesjährige Oscar-Nacht wurde von klassischen Farben dominiert: sehr viel Schwarz, viel Weiß, immer wieder Rot dazwischen. Was auch die Farbe von Tomatensauce auf gerüschten Nudeln ist. Die auffälligste Robe sonst trug übrigens – ein Mann.

Edle Roben, Extravaganz und auch genügend Fehltritte waren am Roten Teppich zu beobachten.
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Los Angeles – Dafür, dass das hier der glamouröseste rote Teppich der Welt ist, ging es bei den diesjährigen Oscar-Outfits oft erstaunlich schlicht zu. Natürlich waren die Roben edel, auch bestickt, aber dann gern Ton-in-Ton, so dass sie erst auf den zweiten Blick ins Auge stachen. Und so viel Schwarz war zu sehen. Dass sich die ganz Jungen von den Etablierten auch modisch absetzen wollen, ist ein Trend, der schon länger anhält und den starren Dresscode mehr und mehr aufbricht. Auch wenn das Ergebnis dann nicht immer gelungen ist. Hier einige der modischen Tops und Flops der diesjährigen Oscar-Nacht:

Um gegen mangelnde Vielfalt bei den Regisseuren zu demonstrieren, ließ sich Schauspielerin Natalie Portman (38) etwas Besonderes für ihr Outfit einfallen.
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👍 TOP: Stil mit Statement. Natalie Portman ließ die Namen von Regisseurinnen auf den Saum ihres Dior-Umhangs sticken, die Oscar-reife Filme ablieferten, aber nicht mit einer Nominierung bedacht worden waren. Erneut standen nur Männer in der Kategorie "Beste Regie" zur Wahl. Auf den Saum war etwa der Name von „Little Women“-Regisseurin Greta Gerwig gestickt. Sie wolle an die Frauen erinnern, „deren unglaubliche Arbeit in diesem Jahr nicht anerkannt wurde“, sagte Portman am Sonntag (Ortszeit) auf dem roten Teppich.

Schon vor der Gala hatte die mangelnde Vielfalt in den sozialen Netzwerken eine Welle von Kritik ausgelöst, etwa unter dem Hashtag #OscarsSoMale.

Unter anderen war der Name von Regisseurin Lulu Wang („The Farewell") auf Portmans Mantel zu lesen.
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👍 TOP: So geht schlichter Glamour. Ein weißes, Ton-in-Ton besticktes, körperbetontes Kleid mit einem langen Ärmel und einem nackten Arm. Getragen hat es Oscar-Gewinnerin (Beste Hauptdarstellerin für „Judy") Renée Zellweger, entworfen wurde die Robe von Giorgio Armani.

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Nicht nur der Preis für die beste Hauptdarstellerin, sondern auch den für das eleganteste Outfit gewinnt Renée Zellweger.
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👍 TOP: Traditionalisten werden jetzt aufschreien – aber wer sich so cool über Kleidervorschriften hinwegsetzt wie die Sängerin Billie Eilish, hat das Zeug zum Trendsetter. Ihr weißer Oversized-Anzug von Chanel jedenfalls war einer der (wenigen) Oscar-Hingucker schlechthin.

Der 18-jährige Popstar Billie Eilish erschien im Chanel-Ensemble mit flauschigen Sneakers in Schwarzweiß.
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👍 TOP: Er hat es tatsächlich wieder getan: Letztes Jahr kam Billy Porter im Smokingkleid, jetzt setzte der Schauspieler und Sänger sogar noch eins drauf und erschien in einer Kombination aus goldenem Federtop und gemustertem Ballonrock (von Giles Deacon). Und alles sieht an ihm ganz selbstverständlich aus.

Hingucker und dabei stilsicher: Billy Porter in glänzender Robe.
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👍 TOP: Das Kapuzen-Kleid mit der markanten Silhouette von Ralph Lauren verleiht Sängerin und Schauspielerin Janelle Monae die Aura einer Drama-Queen. Es ist mit rund 168.000 Kristallen bestickt und hat eine offene Rückenpartie.

Funkeln und viel Drama machen bei Janelle Monae viel her.
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👍 TOP: Chrissy Metz ist eine kräftig gebaute Frau. Sie vorteilhaft einzukleiden, stellt für so manchen Designer eine Herausforderung dar. Bei den diesjährigen Oscars traf die Schauspielerin mit einem bodenlangen roten Kleid genau die richtige Wahl.

Serienstar Chrissy Metz als „Lady in Red".
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👍 TOP: So schön, dass jedes Wort zu viel wäre. Einfach genießen: Penelope Cruz in Chanel.

Blumen, Perlen und sonst ganz klassisch elegant: Penelope Cruz hat voll ins Schwarze getroffen.
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Judoanzug, Hummer-Dress und Autogramm-Anzug: Das war nix ...

👎 FLOP: Ein Hummer, ein Stück Lasagne oder sogar eine.... nein, das zitieren wir lieber nicht. Kristen Wiig erntete für ihr Faltenkleid jede Menge Spott in den Sozialen Medien.

Farbe gut, Form naja: Schauspielerin Kristen Wiig griff daneben.
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👎 FLOP: Es könnte so gelaufen sein. Aurora war mitten im Judotraining, als ihre Managerin anrief: „Die Oscars! Wo bleibst du?" Zeit zum Umziehen bleibt da natürlich nicht. Ein paar rote Quasten an den Gürtel geheftet. Fertig.

Sängerin Aurora kam im experimentell-sportlichem Look.
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👎 FLOP: Den Ansatz kann man verstehen. Anthony Ramos hatte keinen Bock auf den klassischen Smoking und wollte irgendwie jung und flippig rüberkommen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Gewollt, aber nicht gekonnt.

Smoking mit einigen Extras: Sänger und Schauspieler Anthony Ramos mixte ein wenig zu wild.
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👎 FLOP: Statement ohne Stil. Kostümdesignerin Sandy Powell hat ihren Hosenanzug von diversen Hollywood-Stars signieren lassen und will ihn nun für einen guten Zweck versteigern. Nur, warum musste sie ihn ausgerechnet an diesem Abend tragen?

Sandy Powell im legeren Autogramm-Look.
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👎 FLOP: Wenn der Eindruck entsteht, dass das Kleid die Frau trägt, ist etwas grundsätzlich schief gelaufen. So wie bei Sandra Oh. Ihre mit Rüschen bepflanzte Glitzer-Robe von Elie Saab ist viel zu dominant für sie.

Schönes Kleid, steht halt aber nicht jedem: Sandra Oh hätte sich lieber für ein paar Rüschen weniger entschieden.
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👎 FLOP: Die goldene Regel für eine stilvolle Sexyness lautet: Dekolleté oder Bein. Nur leider hat das Model Blac Chyna davon noch nichts gehört. Oben lag alles offen und der Schlitz reichte bis zur Hüfte. (dpa/Axel Botur, TT.com)

Zumindest die Arme ließ Model Blac Chyna bedeckt.
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