Zwei Verdächtige nach Mord an Mädchen in Mexiko gefasst

Die Leiche der Siebenjährigen war am Samstag mit Spuren von Schlägen und sexuellen Missbrauchs in Mexiko-Stadt in einer Mülltüte gefunden worden.

Die kleine Fatima wurde am Dienstag in ihrer Heimat beerdigt.
© AFP/Pardo

Mexiko-Stadt – Die Polizei in Mexiko hat nach einem Aufsehen erregenden Mord an einem siebenjährigen Mädchen zwei mutmaßliche Täter festgenommen. Das teilte die Regierungschefin von Mexiko-Stadt, Claudia Sheinbaum, am Mittwochabend (Ortszeit) auf Twitter mit. Der Mord an dem Mädchen namens Fátima hatte in dem lateinamerikanischen Land für Entsetzen gesorgt.

Die Leiche der Siebenjährigen war am Samstag mit Spuren von Schlägen und sexuellen Missbrauchs in Mexiko-Stadt in einer Mülltüte gefunden worden. Die Polizei hatte anschließend einen Mann und eine Frau gesucht. Unklar war zunächst, ob es nun diese beiden sind, die gefasst wurden. Die Frau war offenbar eine Bekannte der Familie des Mädchens. Auf Aufzeichnungen von Überwachungskameras vom 11. Februar war sie zusammen mit dem Mädchen zu sehen, das sie zuvor von der Schule abgeholt hatte.

Jeden Tag werden in Mexiko im Durchschnitt zehn Frauen getötet. Feministinnen und Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung des linksnationalistischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador vor, das Problem nicht ernst genug zu nehmen. Am Dienstag versprach der Staatschef, die für den Mord an Fátima Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. (APA/dpa)

Das Verbrechen an dem Kind hat für Entsetzen und Proteste gesorgt.
© AFP/Pardo

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