Verkehrssicherheit

Land Tirol stattet Fuhrpark mit Lkw-Abbiegeassistenten aus

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Die Umrüstung soll schrittweise erfolgen. Zuerst werden jene Fahrzeuge ausgestattet werden, die in Gebieten unterwegs sind, in denen es vermehrt zu Gefahrensituationen kommen kann.

Innsbruck - Das Land Tirol will bis 2021 alle Lastfahrzeuge des Landesfuhrparks mit Abbiegeassistenten ausstatten. Die Gesamtkosten dafür betragen laut einer Aussendung knapp 90.000 Euro. "Nach einer Testphase im vergangenen Sommer sowie während Winterdiensteinsätzen haben sich die Abbiegeassistenten bewährt", sagte Landesrat Johannes Tratter (ÖVP).

Getestet wurde in den Straßenmeistereien Zell am Ziller sowie Matrei am Brenner. Mit der Durchführung der Umrüstung wurde bereits das entsprechende Sachgebiet Fahrzeug- und Maschinenlogistik betraut, so das Land in einer Aussendung.

Die Umrüstung erfolge nun schrittweise. Zuerst sollen jene Fahrzeuge ausgestattet werden, die in Gebieten unterwegs sind, in denen es vermehrt zu Gefahrensituationen kommen kann, hieß es. Genannt wurde hier etwa das Stadtgebiet. Bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen gehöre der Abbiegeassistent künftig zur Standardausrüstung.

"Besserer Rundum-Blick

Begründet wird die Maßnahme damit, weil Fahrzeuglenker durch ein zusätzliches Display im Fahrerbereich einen besseren Rundum-Blick erhalten und der tote Winkel abgebildet wird. Akustische Signale warnen zudem vor Hindernissen.

Die Diskussion um verpflichtende Abbiegeassistenten für Lkw war im Vorjahr durch eine Petition aufgekommen, die gestartet wurde, nachdem in Wien ein Bub durch einen abbiegenden Lkw zu Tode gekommen war. Gemäß einem EU-Beschluss ist eine Ausstattung für Lkw mit Abbiegesystemen für neue Fahrzeugtypen ab 2022 und ab 2024 für neu zugelassene Fahrzeuge Pflicht. (TT.com, APA)

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