ÖRV-Team und Topstars boykottieren Weltcup in Winterberg

Neben den österreichischen Athleten zogen auch Weltcup-Leader Roman Repilow und die deutschen Weltmeister Eggert/Benecken für Winterberg zurück.

ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl will die Gesundheit seiner Athleten nicht riskieren.
© ÖRV

Winterberg – Der Weltcup der Kunstbahnrodler in Winterberg geht dieses Wochenende ohne rot-weiß-rote Beteiligung über die Bühne. Das stürmisch-milde Wetter der vergangenen Tage setzte der WM-Bahn von 2019 dermaßen zu, dass sich diese nicht in weltcuptauglichem Zustand präsentiert. Nach Trainingsstürzen von David Gleirscher und Jonas Müller, die unverletzt blieben, entschied sich die ÖRV-Equipe für den Start-Verzicht und trat vorzeitig die Heimreise an.

„Wir haben in zwei Trainingstagen keinen kompletten Durchgang durchlaufen, die Bahn ist in unseren Augen nicht weltcuptauglich. Das Sturz- und Verletzungsrisiko ist speziell im unteren Bereich sehr hoch, ich trage die Verantwortung und bin nicht bereit die Gesundheit meiner Athleten aufs Spiel zu setzen", wurde ÖRV-Cheftrainer und -Sportdirektor Rene Friedl in einer Aussendung zitiert.

Neben den österreichischen Rodlern reisten auch die deutschen Doppelsitzer-Weltmeister Eggert/Benecken sowie der russische Weltcup-Leader Roman Repilow aus Winterberg ab. Die Rennen sollen trotzdem planmäßig über die Bühne gehen. (TT.com)

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