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Gut zu wissen: Wie richtige Ernährung vor Migräne schützen kann

Schmerztabletten, Triptane in jeglichen Formen oder Akupunktur: Es gibt einige Möglichkeiten, Migräneschmerzen zu lindern. Dazu kann auch die richtige Ernährung beitragen. Aber wie sieht diese aus? Warum triggern Schokolade und Kaffee besonders? Und lassen sich extreme Kopfschmerzen einfach „wegessen“? Hier gibt's die Antworten.

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Der Schmerz bei Migräne entsteht durch eine Verengung der Blutgefäße.
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Innsbruck – Es ist wie ein Gewitter im Kopf. Ein Stechen von Milliarden kleiner Nadeln. Ein Presslufthammer hinter der Schläfe. Es pulsiert, es pocht. Migräne. Rund 11 Prozent der Österreicher sind von den anfallsartigen, heftigen Kopfschmerzen betroffen, Frauen in der Regel viel häufiger als Männer.

Die meisten Patienten behandeln ihre Attacken mit Medikamenten, deren Wirkung variiert jedoch von Mensch zu Mensch. Stress, Schlafmangel, Wetterfühligkeit und Blutzuckerschwankungen zählen neben der Genetik zu den wichtigen möglichen Auslöserfaktoren (Trigger). Aber auch bestimmte Nahrungsmittel können triggern – häufig welche, die man nicht im Geringsten mit Migräne in Zusammenhang bringen würde. Doch wer sein Essverhalten auf den Prüfstand stellt und gewisse Lebensmittel langfristig meidet, kann seinem Leiden entgegenwirken. Oftmals bleiben die Anfälle dann ganz aus.

Anlässlich der 19. Schmerzwochen der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) informiert eine neue Studie über den aktuellen Wissensstand – im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den Zusammenhang von Migräne und Essen und wie Ernährung die Schmerzen beeinflusst:


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