Aldi Nord und Aldi Süd offenbar vor Zusammenschluss

Berichten zufolge wurden die Zusammenschlusspläne bereits vor zwei Jahren in einem internen siebenseitigen Papier festgehalten. Hintergrund sei der gestiegene Druck auf die Discounter in den vergangenen Jahren.

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Die seit 39 Jahren geteilten Lebensmittelhandelsimperien sollen ab 2022 als "Nord-Süd-Gesellschaft" agieren.
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Essen, Mülheim - Aldi Nord und Aldi Süd stehen offenbar vor der Wiedervereinigung, schreibt das deutsche Manager Magazin, auch der Stern zitiert aus dem Bericht. Demnach wollen die seit 39 Jahren geteilten Lebensmittelhandelsimperien ab 2022 als "Nord-Süd-Gesellschaft" agieren.

Den Berichten zufolge wurden die Zusammenschlusspläne bereits vor zwei Jahren in einem internen siebenseitigen Papier festgehalten. Dort stehe, dass die Diskonter künftig einen einheitlich gesteuerten Verbund mit rechtlichem Rahmen und gleichen Strukturen anstreben

Hintergrund sei der gestiegene Druck auf die Diskonter in den vergangenen Jahren. Die beiden Einzelhandelsketten mussten sich zuletzt gegen erschwerte Bedingungen stemmen - denn die Konkurrenz durch Edeka und Rewe, aber auch durch andere Diskonter wie Lidl, wird immer größer.

Von Aldi gab es bisher keine Stellungnahme zu dem Bericht. In Österreich ist der Lebensmitteldiskonter Hofer Teil der Aldi-Süd-Gruppe. (APA)

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