Französischer „Jetman“ stellte in Dubai neuen Rekord auf

Der 34-jährige Vince Reffet schwebte mit seinem Fluggerät am Rücken zunächst fünf Meter über dem Wasser vor der Küste Dubais, bevor er Richtung Himmel schoss und bis auf 1800 Meter aufstieg.

Dubai – Der französische „Jetman“ Vince Reffet hat in Dubai mit einem eigenständigen Start vom Boden und anschließendem Gleitflug aus 1800 Metern Höhe einen neuen Weltrekord aufgestellt. Das Manöver des 34-Jährigen sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zum „hunderprozentig menschlichen Fliegen“, teilten die Organisatoren der Weltausstellung 2020 in Dubai mit und sprachen von einem „historischen“ Flug.

Der 34-Jährige schwebte demnach am Freitag mit seinem Fluggerät am Rücken zunächst fünf Meter über dem Wasser vor der Küste der Millionenstadt am Persischen Golf, bevor er Richtung Himmel schoss und bis auf 1800 Meter aufstieg. Nach einem Gleitflug habe er schließlich seinen Fallschirm auf 1500 Metern Höhe geöffnet und sei wieder gelandet.

Mit seinem eigenständigen Start in die Höhe stellte Reffet den Organisatoren zufolge einen neuen Rekord auf. Bisher hätten sich er und seine internationalen „Jetman“-Kollegen noch von höher gelegenen Orten oder Podesten in die Tiefe gestürzt, um dann in den Lüften zu gleiten.

„Das ist das Ergebnis einer akribisch geplanten Teamarbeit“, erklärte der Extremsportler Reffet. „Alles war auf die Sekunde genau geplant, ich habe mich sehr über die Fortschritte gefreut.“ Der neue Rekord sei ein weiterer Schritt eines Langzeitprojekts. „Eines der nächsten Ziele ist, nach dem Höhenflug eigenständig auf dem Boden zu landen, ohne einen Fallschirm öffnen zu müssen“, teilte Reffet weiter mit.

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Der Franzose war mit einem „Flügel“ aus Karbonfasern ausgestattet, der von vier Mini-Düsentriebwerken angetrieben wird. Die vom menschlichen Körper gesteuerte Flugausrüstung ermöglicht es dem „Jetman“, Geschwindigkeiten von bis zu 400 Stundenkilometern zu erreichen, in der Luft zu gleiten, die Richtung zu ändern und Loopings zu fliegen.

Der „Jetman“ Reffet ist bekannt für seine extremen Flugabenteuer. Erst Ende Dezember hatten er und sein Freund Fred Fugen das sogenannte „Himmelstor“ durchflogen, ein 130 Meter hohes und 30 Meter breites natürliches Loch in einem Berg im chinesischen Tianmen-Nationalpark in der Provinz Hunan. (APA/AFP)


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