Fünf Skifahrer bei Stürzen auf Tiroler Pisten teils schwer verletzt

Ein aus skitechnischer Sicht unfallreiches Wochenende liegt hinter Tirol. Für viele Wintersportler endete der Skitag im Krankenhaus – am Samstag gab es mehrere Schwerverletzte. Aber auch am Sonntag krachte es.

(Symbolbild)
© ZOOM.TIROL

Kufstein, Imst – Nach acht heftigen Skiunfällen am Samstag mit zehn großteils Schwerverletzten wurde am Sonntagabend seitens der Polizei über drei weitere folgenschwere Stürze informiert.

Im Skigebiet Söll rutschte ein Deutscher (56) nach einem Sturz über den Pistenrand und prallte gegen einen Baum. Der Bewusstlose wurde nach der Erstversorgung mit schweren Verletzungen in das Kufsteiner Krankenhaus geflogen.

Dorthin wurde auch ein 47-Jähriger aus Deutschland gebracht, der am Vormittag in in einer Linkskurve stürzte, in ein Fangnetz schlitterte und dort gegen eine Holzstange prallte. Auch er wurde schwer verletzt.

Nach einem Sturz im Skigebiet Penken/Horberg im Zillertal musste auch eine Niederländerin (52) mit dem Notarzthubschrauber nach Innsbruck geflogen werden. Sie prallte abseits der Piste gegen eine Lawinenverbauung und verletzte sich schwer.

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Auch das Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl war am Sonntag Schauplatz zweier Kollisionen. Um 11 Uhr war eine Britin (30) mit einem Skifahrer zusammengestoßen. Der Mann blieb stehen und erkundigte sich nach der Frau, die angab, dass es ihr gut gehe. Erst als sie wieder losfuhr, bemerkte sie starke Schmerzen im Knie und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Etwa 45 Minuten später kollidierten auf einer roten Piste zwei weitere Wintersportler. Ein 75 Jahre alter Deutscher blieb unverletzt, eine Frau aus Großbritannien (43) verletzte sich dabei an der Schulter. (TT.com)


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