„Vergewaltigt und gefangen gehalten“: Duffy macht Gewalterfahrung öffentlich

Die 35-jährige Pop-Sängerin Duffy meldete sich nach jahrelangem Rückzug bei ihren Fans. Sie verriet, dass sie vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und mehrere Tage lang gefangen gehalten wurde.

Sängerin Duffy bei den Brit Awards im Februar 2009 (Archivfoto).
© LEON NEAL

Cardiff – Die walisische Pop-Sängerin Duffy war jahrelang aus der Öffentlichkeit verschwunden - nun hat sie eine Vergewaltigung als Grund für ihren Rückzug öffentlich gemacht. Sie sei „vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und für mehrere Tage gefangen gehalten“ worden, schrieb die 35-Jährige am Dienstag im Online-Dienst Instagram. „Es geht mir gut und ich bin nun in Sicherheit“, fügte sie hinzu.

Die Genesung habe aber „einige Zeit“ gebraucht. Die für ihr Debüt-Album „Rockferry“ gefeierte Pop-Sängerin hatte 2011 ihren vorläufigen Rückzug aus der Öffentlichkeit erklärt. In einer emotionalen Botschaft an ihre Fans schrieb Duffy nun bei Instagram, sie habe der Welt nicht zeigen wollen, wie traurig sie nach der Gewalterfahrung gewesen sei. „Ich habe mich gefragt, wie ich von Herzen singen kann, wenn mein Herz gebrochen ist.“ Allmählich habe sie jedoch Trost gefunden. Heute fühle sie wieder „die Sonne im Herzen“.

Duffy kündigte an, in den kommenden Wochen ein Interview über ihre Gewalterfahrung zu veröffentlichen. Auch Fragen ihrer Fans wolle sie darin beantworten.

Für ihre Platte „Rockferry“ hatte Duffy, die mit bürgerlichem Namen Aimee Anne Duffy heißt, im Jahr 2008 den begehrten Grammy für das beste Album erhalten. 2009 gewann sie zudem drei Brit Awards. (APA/AFP)


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