Kitzbühels Siegesserie kam zu spät

Tom Mader verpasste mit dem EC Kitzbühel das Play-off.
© Bildagentur Muehlanger

Von Tobias Waidhofer

Kitzbühel – Schon vor dem Eröffnungs-Bully am Samstagabend in Dornbirn war der Play-off-Zug für die Kitzbüheler Eishockey-Adler in der Sky Alps Hockey League (AHL) abgefahren. Weil die VEU Feldkirch sich beim 6:0 bei den Steel Wings Linz keine Blöße gab, wird die fünfte Jahreszeit in der AHL ohne Tiroler Beteiligung über das Eis gehen.

Die Tatsache, dass am Samstagabend – trotz sportlicher Bedeutungslosigkeit – ein 4:2-Sieg bei Bregenzerwald eingefahren wurde, spricht umso mehr für den ausgeprägten Charakter der Eishockey-Adler.

Und der war in einer turbulenten Saison nicht nur einmal gefordert. Der plötzliche Tod von Goalie Florian Janny im Oktober nach einer Gewalttat hatte den Verein erschüttert. Die Mannschaft wuchs in der Folge noch enger zusammen und lief vor allem zum Ende der Saison zur Hochform auf. Leider zu spät ...

Trotzdem hat Trainer Charles Franzen, der seinen Vertrag ja bekanntlich um eine weitere Saison verlängert hat, mit seiner Truppe auch noch ein Ziel vor der Brust: „Nach fünf Siegen in Serie wollen wir auch die letzten zwei Spiele gewinnen.”

Bevor es am Mittwoch zum Abschluss nach Feldkirch geht, wartet heute (20 Uhr) das letzte Heimspiel gegen Fassa. Dabei dürfen sich die treuen Fans der Kitzbüheler Adler auch über ein Freigetränk freuen. „Das ist es, worauf man am Ende der Saison gerne zurückblickt: auf die Siege, die man zusammen eingefahren hat“, betont auch Tom Mader, Doppeltorschütze gegen Bregenzerwald, die Motivation der Truppe.


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