Koch stützt Rieder, ein Rad greift bei der WSG ins andere

Zum zweiten Mal in Serie trug sich Florian Rieder bei der WSG Tirol als Assistgeber in die Scorerliste ein. Auf der neuen Position am Flügel fühlt sich der 23-Jährige pudelwohl.

Florian Rieder glänzte gegen die Admira mit klugen Pässen und einigen Torabschlüssen. Lediglich ein Treffer blieb dem Mittelfeldspieler verwehrt.
© GEPA pictures/ Patrick Steiner

Von Alex Gruber

Innsbruck – Natürlich stach das Zweikampfverhalten eines Bruno Soares, die Dynamik eines Fabian Koch, die Ballsicherheit eines Thanos Petsos oder die Präsenz des Majors Stefan Maierhofer auch beim 1:1-Remis der WSG Tirol gegen die Admira ins Auge. Vier Punkte aus den letzten zwei Spielen sind aber nicht nur auf die vier Neuerwerbungen zurückzuführen.

Die WSG kam gegen die Admira bei klarem Chancenplus oft über rechts. Und da streute Florian Rieder wie schon beim 2:0 gegen den WAC eine Torvorbereitung ein. Der 23-jährige Mittelfeldstratege kann es im 4-4-2-Mantel auch über außen. „Ich fühle mich augenblicklich sehr wohl und es freut mich, dass ich auf dieser Position das Vertrauen des Trainers habe“, notiert Rieder, der auch liebend gerne eine Reihe hinter sich blickt: „Mit dem Kochi hinter mir ist es perfekt. Er unterstützt mich und sagt mir, was ich defensiv zu tun habe“, weiß Rieder die langjährige Bundesliga-Erfahrung seines Hintermannes zu schätzen. Dabei lief die Wintervorbereitung mit einem Muskelfaserriss („Da hab’ ich mir schon ein bisschen Sorgen gemacht“) nicht ganz nach Plan. Am meisten ärgerte sich der WSG-Wirbelwind aber auch noch am gestrigen Tag über den ausgebliebenen Heimsieg: „Ein Torerfolg hat auch mir gefehlt.“

„Die Jungen können sich auch besser entwickeln, wenn das Grundgerüst mit den Routiniers stabil ist. Es gibt wenig auszusetzen“, notiert Thommy Silberberger auch in Richtung Michael Svoboda. Zum Abschluss des Grunddurchgangs in Hartberg wird der verlässliche Innenverteidiger Stefan Hager am kommenden Samstag nach der fünften Gelben Karte fehlen.

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