Aussprache auf Schloss Windsor: Die Queen und Harry reden Tacheles

Mit ihren 93 Jahren muss Elizabeth II. derzeit so manchen Rückschlag für ihr Königshaus verkraften, allem voran den Rückzug ihres Enkels Harry von seinen royalen Verpflichtungen. Doch die Queen ist offenbar nicht nachtragend. Eine Aussprache mit dem 35-Jährigen soll recht harmonisch verlaufen sein.

Eines ist sicher: Nach dem sogenannten Megxit war die britische Königin Elizabeth II. not amused. In einem Treffen mit ihrem Lieblingsenkel Harry (der ehemalige Prinz) soll ihre Majestät nun aber versöhnliche Töne anklingen lassen haben.
© JOHN STILLWELL

London – Auf jeden Fall reden sie noch miteinander: Prinz Harry und seine Großmutter Queen Elizabeth II. haben sich am Sonntag vier Stunden lang zu einer großen Aussprache getroffen. Dabei soll es auf Schloss Windsor hauptsächlich um Harrys Zukunft nach seinem Ausstieg aus den royalen Verpflichtungen gegangen sein, berichtet The Sun.

Entgegen anders lautender Gerüchte scheint die Queen dabei nicht nachtragend zu sein: Sie ließ die Tür für ihren Enkel für eine Rückkehr in ihren royalen Schoß offen. Er sei „jederzeit herzlich willkommen, wenn er sich dazu entscheide, dem Königshaus wieder beizutreten", heißt es. Wörtlich soll die Queen bei dem Kamingespräch mit Tee gesagt haben: „Du wirst sehr geliebt und bist hier immer willkommen."

Um Gespräch gebeten

Harry soll persönlich bei der Queen um das Friedensgespräch gebeten haben, um bestehende Probleme aus der Welt zu schaffen. Sein Entschluss, Großbritannien gemeinsam mit Herzogin Meghan und Baby Archie zu verlassen und die royalen Pflichten aufzugeben, hatte für einigen Aufruhr bei den britischen Royals gesorgt.

Die Queen habe generell kein Problem mit Harrys Schritt, wird ein nicht näher beschriebener Informant zitiert. Die Entscheidung sei aber sehr schnell und für sie überraschend getroffen worden. Deshalb habe sie unnötigen Stress bei allen Beteiligten ausgelöst. Das Treffen der Queen mit ihrem Enkel sei nun zum richtigen Zeitpunkt gekommen, um die Missverständnisse aus der Welt zu räumen.

Zwar sei die 93-Jährige durchaus traurig, Harry und seine Familie nun nicht mehr in unmittelbarer Nähe zu haben. Elizabeth II. akzeptiere jedoch die Entscheidung bezüglich des Umzugs nach Nordamerika. Im Vieraugengespräch habe sie Harry allerdings ebenfalls mitgeteilt, dass sie es nicht dulde, wenn er und seine Frau weiterhin mit der Bezeichnung „Royals" hausieren gingen und damit Geld verdienten. Die Königin schütze sämtliche Institutionen der Krone. (spot)


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