DNA-Test bestätigt: Wolf riss zwei Rehe in Fiss

Mittlerweile wurden weitere gerissene Rehe im Gemeindegebiet Fiss/Ladis entdeckt. Auch diese werden untersucht.

Symbolfoto.
© iStock

Innsbruck – Ende Februar wurden bei Fiss zwei Rehe tot aufgefunden. "Mit der genetischen Untersuchung der vor Ort bei einem toten Reh gezogenen Probe konnte die DNA eines Wolfes nachgewiesen werden“, berichtet Martin Janovsky, Beauftragter des Landes Tirol für große Beutegreifer, am Freitag. Das Erbgut stammt laut Analyse von einem Tier, das der italienischen Population zuzurechnen ist.

Mittlerweile wurden noch drei weitere Risse von Rehen im Gemeindegebiet Fiss/Ladis bekannt. Außerdem wurden Sichtungen von einem Wolf gemeldet. Dies deute auf eine Wolfpräsenz in der Region hin. Zuletzt hat der Amtstierarzt am Freitag einen Rehkadaver untersucht und eine Probe entnommen. Diese wird nun an der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersucht.

Die Rehe, die bereits im Jänner in Pettneu und in Zammerberg entdeckt worden sind, wurden ebenfalls untersucht. Hier war aber nicht ein Wolf am Werk. Laut Aussendung des Landes konnte die DNA eines Fuchses nachgewiesen werden.

Auch wenn Risse ganz in der Nähe von Skipisten oder relativ nah an Siedlungen gefunden wurden, sei zu diesem Zeitpunkt nicht von einem Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung auszugehen, teilte das Land mit.

TT-ePaper gratis testen und eines von drei E-Bikes gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Weitere aufgefundene Risse, aber auch allfällige Sichtungen sollten bitte per Email an bh.la.journaldienst@tirol.gv.at gemeldet werden. (TT.com)


Kommentieren


Schlagworte