Admira mit Last-Minute-Sieg über Altach, sechstes Austria-Remis in Serie

Rapid Wien hat Platz drei nach dem Grunddurchgang der Fußball-Bundesliga behauptet. Die Hütteldorfer erkämpften sich beim direkten Konkurrenten WAC ein 2:2.

Die Admira setzte sich im Finish gegen Altach durch.
© GEPA pictures/ Mario Kneisl

WAC - Rapid 2:2

Rapid Wien hat Platz drei nach dem Grunddurchgang der Fußball-Bundesliga behauptet. Die Hütteldorfer erkämpften sich am Samstag beim direkten Konkurrenten WAC ein 2:2 (1:1). Der Ausgleich gelang dem eingewechselten Maximilian Hofmann erst in der Nachspielzeit (91.). Zuvor hatte WAC-Torjäger Shon Weissman mit zwei Kopfbällen (45.+3, 73.) die Rapid-Führung durch Taxiarchis Fountas (45.+1) gedreht.

Nach der Punkteteilung geht Rapid, mittlerweile neun Partien ungeschlagen, nun mit 20 Zählern in die Meisterrunde. Beim viertplatzierten WAC sind es 19. Wolfsberg bleibt für die Grün-Weißen aber ein schwieriges Pflaster. Fünf Ligaspiele in Folge hat Rapid nicht gegen den WAC gewonnen, auswärts sind es gar acht. In bisher 14 Bundesliga-Auswärtsspielen im Lavanttal gelang den Wienern nur ein einziger Sieg.

Admira - Altach 2:0

Admira hat am Samstag den Grunddurchgang der Fußball-Bundesliga mit einem glücklichen Sieg abgeschlossen. Obwohl 80 Minuten in Überzahl, enttäuschten die Niederösterreicher im Heimspiel gegen SCR Altach, gewannen aber dank später Treffer von Markus Lackner (89.) und Markus Pink (92.) mit 2:0 (0:0).

Altach-Torhüter Martin Kobras war bereits in der 9. Minute wegen Torraubs ausgeschlossen worden, nachdem er nach einem missglückten Abschlag den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand abgewehrt hatte. Für ihn kam Benjamin Ozegovic ins Tor und zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz. Ozegovic wurde von den Ideen- und drucklosen Admiranern kaum geprüft, im Finish schlugen die Heimischen aber zweimal zu.

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Austria - St. Pölten 0:0

Die Austria kann weiter weder gewinnen noch verlieren. Zum Abschluss des Grunddurchgangs der Fußball-Bundesliga mussten sich die Favoritner am Samstag zu Hause mit einem 0:0 gegen Schlusslicht St. Pölten begnügen. Für die Violetten, denen es nicht gelang, St. Pöltens Defensive auszuhebeln, war es das sechste Remis in Folge.

Die Austria blieb durch Altachs Niederlage in der Südstadt dennoch Siebenter und wird in die Qualifikationsgruppe als Erster vor den Vorarlbergern starten. Nächsten Samstag empfängt die Mannschaft von Christian Ilzer die Admira. St. Pölten gastiert bei der WSG Tirol. Die Niederösterreicher sind nun bereits neun Pflichtspiele sieglos.


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