Internet hält Homeoffice und Streaming stand

Wegen des Coronavirus dürften viele auf Homeoffice ausweichen. Die Telekom-Regulierungsbehörde RTR hat keine Bedenken: Sie sieht bei Homeoffice und Streaming keine Engpässe. Allerdings könne es bei Firmennetzwerken zu Überlastungen kommen.

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Wien – Wegen des Coronavirus dürften viele auf Homeoffice ausweichen. Die Telekom-Regulierungsbehörde RTR hat keine Bedenken: Sie sieht bei Homeoffice und Streaming keine Engpässe. Allerdings könne es bei Firmennetzwerken zu Überlastungen kommen.

Selbst deutlich mehr Videokonferenzen oder externe Datenbankzugriffe würden die Netze nicht überlasten, so RTR-Chef Klaus Steinmaurer am Mittwoch. Da sich die Zugriffe bei Homeoffice auf mehr Zugangspunkte verteilen, könnte dies das Netz möglicherweise sogar entlasten. Eine kurzfristige Aufstockung der Bandbreiten wäre technisch gar nicht möglich. Zudem sei Bevorzugung von Telearbeit gegenüber anderen Anwendungen aufgrund der Netzneutralität gesetzlich verboten.

Auch eine mögliche Zunahme der Zugriffe auf Online-Videotheken würde die Infrastruktur aushalten. Netflix und Co passen die Qualität der Videostreams nämlich an die Bandbreite an. Viele Dienste schaffen auch bei geringer Bandbreite eine hohe Auflösung, weil sie die Streams komprimieren. (TT.com)

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