Gut zu wissen: Was die Österreicher rund um das Coronavirus googlen

Was ist das Coronavirus überhaupt und wie gefährlich ist es? Die Antworten auf diese und ähnliche Fragen sucht derzeit die ganze Welt. Welche in Österreich am häufigsten gegoogelt werden und warum das mit Vorsicht zu genießen ist.

Bei Unklarheiten wird häufig die Suchmaschine Google zu Rat gezogen – so auch beim Coronavirus.
© MICHSANG

Innsbruck – Die Fragen rund um das Coronavirus, dessen Verbreitung und die Auswirkungen auf alle Lebensbereiche werden jeden Tag mehr. Auf kaum eine gibt es eine eindeutige Antwort. Welche davon die Österreicher besonders beschäftigt, zeigen auch die aktuellen Trends auf Google. Futurezone hat die Top-10-Fragen zusammengetragen:

❌ Was ist Coronavirus?

❌ Wie gefährlich ist Coronavirus wirklich?

❌ Wo in Oberösterreich ist das Coronavirus?

❌ Seit wann gibt es das Coronavirus?

❌ Wie lange dauert Coronavirus?

❌ Wie erkennt man Coronavirus?

❌ Was tun gegen Coronavirus?

❌ Wie entstand Coronavirus?

❌Wie lange ist Coronavirus ansteckend?

❌ Was steckt hinter dem Coronavirus?

Bei den Suchergebnissen ist – noch mehr als ohnehin jeder Google-Recherche – Vorsicht geboten. Zum einen versuchen Cyberkriminelle, über entsprechende Seiten schädliche Software zu verbreiten. Andererseits werden Produkte vermarktet, die vermeintlich gegen das Virus helfen sollen. (TT.com)

⛔ WhatsApp-Nachrichten mit Falschinfos sorgen für Verunsicherung

Per WhatsApp werden derzeit diverse Kettenbriefe mit vermeintlichen Informationen über das Coronavirus und äußerst fragwürdigen Tipps gegen eine Ansteckung verbreitet. Wer so ein Schreiben bekommt, sollte es keinesfalls weiterleiten. Mehr Infos HIER.

🎥 YouTuber dürfen mit Coronavirus Geld scheffeln

Die US-Videoplattform YouTube erlaubt es Content-Produzenten wieder, Inhalte über das neue Coronavirus zu monetarisieren. Erst in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen angefangen, Videos, die mehr als eine beiläufige Erwähnung des Virus enthielten, den Geldhahn abzudrehen. Doch nach massiver Kritik hat YouTube beschlossen, diese Praxis wieder einzustellen.

„Die Monetarisierung ist heute sehr stark mit Google verknüpft, YouTube übernimmt von der Muttergesellschaft viele Richtlinien. Dazu machen Werbeunternehmen großen Druck, sie wollen nicht mit sensiblen Inhalten in Verbindung stehen. Außerdem gewinnen Produzenten dank Spendenplattformen wie Patreon immer mehr an Unabhängigkeit. Deswegen werden die Richtlinien immer weiter optimiert", sagt YouTube-Marketingberater Julian Banse gegenüber pressetext.

Laut einem Update von YouTube fallen Videos über das neue Coronavirus in die Kategorie „Sensible Ereignisse". Diese Klassifizierung betrifft gefährliche, einmalige Vorfälle wie Naturkatastrophen. Weil das neue Coronavirus nicht mehr als kurzfristiges Ereignis gilt, sondern ein Alltagsthema geworden ist, macht YouTube bei Videos dazu Ausnahmen.

„YouTube tastet sich noch vorsichtig an das Thema Coronavirus heran. Es ist zwar für Influencer riskant, sensible Themen anzusprechen, aber ihre wichtigste Währung ist Authentizität, und es handelt sich hierbei um ein Problem, das in aller Munde ist. Die Algorithmen verstehen oft den Kontext eines Videos nicht und fällen vorschnelle Urteile", kritisiert Banse. (pte)


Kommentieren


Schlagworte