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Mexiko-Rallye vorzeitig beendet: Sieger Ogier kritisierte Ausrichtung

„Ich wollte nicht fahren. Ich wurde überzeugt, es zu tun, und ich habe meinen Job erledigt. Aber für mich sollte der Schutz von Menschenleben Vorrang haben“, betonte Ogier.

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Sebastien Ogier und sein Co-Pilot Julien Ingrassia feierten nur kurz ihren Sieg.
© ALFREDO ESTRELLA

Mexiko-Stadt – Die Rallye Mexiko ist vorzeitig beendet worden. Als Grund gaben der Automobil-Weltverband FIA und die Veranstalter die Reiserestriktionen an, die durch die Coronavirus-Pandemie immer größere Ausmaße annehmen. Weil aber ausreichend Prüfungen beim dritten WM-Event des Jahres absolviert wurden, geht die Mexiko-Rallye mit Sieger Sebastien Ogier aus Frankreich und Landsmann Julien Ingrassia als Co-Pilot in die Gesamtwertung ein.

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„Ich hätte den ersten Sieg mit Toyota lieber unter anderen Umständen gefeiert“, sagte der sechsmalige Weltmeister Ogier und kritisierte, dass die Rallye nicht vorher schon aufgrund der massiven und weltweiten Ausbreitung des Coronavirus abgesagt worden war.

„Ich wollte nicht fahren. Ich wurde überzeugt, es zu tun, und ich habe meinen Job erledigt. Aber für mich sollte der Schutz von Menschenleben Vorrang haben“, betonte der 36-Jährige. „Ich hoffe, wir haben unseren Freunden in Mexiko keinen Schaden zugefügt“, sagte Ogier bei der Pressekonferenz nach dem Abbruch. (APA,dpa)

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