Formel-1-Veranstalter in den USA gerät in finanzielle Schwierigkeiten

Die Absagen von Motorsport-Rennen und zahlreichen Events kostete vielen Mitarbeitern des Circuit of The Americas in Texas ihren Job. „Es ist tatsächlich eine schreckliche Zeit", schrieben die Veranstalter.

Der Grand Prix in Austin soll Ende Oktober stattfinden.
© GEPA pictures/ XPB Images

Austin – Der Formel-1-Kurs von Texas hat angesichts der Coronavirus-Pandemie wirtschaftliche Probleme eingeräumt. „Es ist tatsächlich eine schreckliche Zeit für das Event-Business und das Gaststättengewerbe“, schrieben die Verantwortlichen des Circuit of The Americas. „Ohne Konzerte, Rennen und Spiele werden wir nur begrenzt genutzt.“

Auf der Anlage in Austin finden neben den WM-Läufen der Formel 1 und der diversen Motorradklassen unter anderem auch Konzerte und Konferenzen statt.

Das Wichtigste sei aber die Sicherheit und Gesundheit der Menschen. „Uns bricht es das Herz für unsere Angestellten (und ihre Familien), die das ganze Jahr dafür aufbringen, um Gäste aus Austin und der ganzen Welt zu empfangen, sich jetzt aber arbeitslos wiederfinden. Die Freude, erinnerungswürdige Gelegenheiten zu schaffen, ist von der enttäuschenden Wirklichkeit einer weltweiten Krise abgelöst worden“, hieß es in der Mitteilung der Organisatoren weiters.

Der Motorrad-Grand-Prix der USA wurde wegen des Coronavirus vom 5. April auf den 15. November verschoben. Auch die Formel 1 musste schon mehrere Grand Prix verschieben oder absagen. In Texas soll am 25. Oktober gefahren werden.


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