Flixbus und Co. stellen ab Mittwoch Betrieb ein

Flixbus wird alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab Mittwoch aussetzen. Auch Blablabus wird seinen Betrieb einstellen.

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Flixbus verbindet aktuell nach eigenen Angaben mehr als 2500 Ziele in 32 Ländern.
© Flixbus

Berlin – Die Fernbusunternehmen Flixbus und Blablabus haben für Mittwoch die Einstellung des Busbetriebs angekündigt. Flixbus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab Dienstag 24 Uhr aussetzen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Konkurrent Blablabus will am Mittwoch ab 7 Uhr genauso vorgehen. Flixbus ist auch in Österreich unterwegs.

Die Fernzugsparte von Flixbus – Flixtrain – sei von den Maßnahmen indes nicht betroffen. "Aktuell gilt dies nur für die Busse", betonte ein Sprecher des Unternehmens.

Damit ziehen beide Unternehmen Konsequenzen aus der weiteren Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2. Flixbus dominiert in Deutschland mit einem Marktanteil von mehr als 95 Prozent den Fernbusmarkt. Schon in den vergangenen Tagen hatten sich deutliche Nachfragerückgänge bei dem Unternehmen abgezeichnet.

Gutschein über den gesamten Ticketpreis

Flixbus verwies in seiner Aussendung auf die von Bund und Ländern beschlossenen "Leitlinien zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich in Deutschland". Diese beträfen auch den Busreiseverkehr. Betroffene Fahrgäste würden informiert und erhielten einen Gutschein über den gesamten Ticketpreis ohne Stornierungsgebühr an die bei der Buchung angegebene Email-Adresse.

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Flixbus verbindet aktuell nach eigenen Angaben mehr als 2500 Ziele in 32 Ländern. Blablabus fährt in Deutschland eigenen Angaben zufolge aktuell 40 Ziele an, europaweit sind es demnach 400.

"Blablacar" nicht betroffen

Flixbus-Konkurrent Blablabus stellt den Betrieb aufgrund des neuartigen Coronavirus ab Mittwochfrüh ein. Ab 7 Uhr werde dann kein Blablabus mehr verkehren.

Das Unternehmen ist im Sommer vergangenen Jahres in den Fernbusmarkt eingestiegen und war bis dahin in Deutschland vor allem für seine Marke Blablacar bekannt. Über die Plattform organisieren sich Auto-Mitfahrgelegenheiten. Der Dienst bleibe von der Ankündigung zunächst unberührt, hieß es. Die Blablacar-Plattform werde "weiterhin für diejenigen zur Verfügung stehen, die unbedingt reisen müssen".

Unklar war zunächst, wie das Kölner Fernbusunternehmen Pinkbus verfahren wird. Pinkbus hatte in der vergangenen Woche angekündigt, künftig nur noch jede zweite Fahrkarte verkaufen zu wollen, um die räumliche Distanz zwischen den Fahrgästen zu erhöhen. (APA/dpa)


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