Automobil-Club gab bekannt: Heuer kein Formel-1-Rennen in Monaco

Die Absage erfolgte am gleichen Tag, an dem das Fürstentum an der Cote d'Azur bekannt gegeben hatte, dass Fürst Albert positiv auf das Virus getestet wurde.

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Im Hafen von Monte Carlo drehen die Formel-1-Boliden heuer nicht ihre Runden.
© Laci Perenyi

Monaco – Der prestigeträchtige Formel-1-GP von Monaco wird heuer nicht im Fürstentum in Szene gehen. Der Automobil-Club von Monaco gab am Donnerstag die Absage des für 24. Mai geplanten Klassikers wegen der Coronavirus-Pandemie bekannt. Damit werden die Boliden erstmals seit 1954 nicht auf dem Stadtkurs ihre Runden drehen.

Wenige Stunden zuvor war der Grand-Prix noch so wie die WM-Läufe in den Niederlanden (3.5.) und in Barcelona (10.5.) verschoben worden. Damit wurden von den ersten sieben geplanten Rennen fünf verschoben (auch Bahrain, China und Vietnam) und Australien und Monaco abgesagt. An der Cote d‘Azur wurde das Aus am gleichen Tag bekannt gegeben, an dem vermeldet wurde, das Prinz Albert positiv auf das Virus getestet wurde.

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Die Rennserie und der Weltverband FIA hoffen, dass die Saison „nach dem Mai“ beginnen könne, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung am Donnerstag. Die Entscheid, im Mai nicht zu starten, sei gemeinsam mit den Rennveranstaltern getroffen worden. Ziel sei es, die Gesundheit und Sicherheit der reisenden Angestellten der Teams und der Fans zu gewährleisten.

Das erste Rennen im ursprünglichen Kalender wäre nun der GP von Aserbaidschan in Baku am 7. Juni. Der GP von Österreich in Spielberg ist am 5. Juli angesetzt.

Ursprünglich sollten in diesem Jahr die Rekordzahl von 22 Grand Prix gefahren werden. Die Formel 1 und die FIA prüfen nun neue Kalendervorschläge. Ziel sind dem Vernehmen nach mindestens 17 Rennen. Dafür wurde auch die für August geplante Sommerpause auf März/April vorgezogen.

Der Automobil-Club von Monaco teilte mit, dass die Situation aus mehreren Gründen „untragbar“ sei. Angeführt wurden der unklare weitere weltweite Verlauf der Pandemie, die Unsicherheit, welche Teams überhaupt teilnehmen könnten, fehlende freiwillige Helfer sowie die Einreisebeschränkungen und die schwierige Situation im Nachbarland Italien. Darum sei es „unter keinen Umständen“ möglich, das Rennen heuer auszutragen, hieß es in der ACM-Stellungnahme. (APA)


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