Tirolerin Ruprecht verlängert nach der Olympia-Verschiebung Karriere

Wie die Qualifikation nach den abgesagten Events im heurigen Frühjahr und der Olympia-Verschiebung geregelt wird, ist noch unklar.

Nicol Ruprecht hängt für Olympia ein weiteres Jahr an.
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Wien - Wegen der Olympia-Verlegung auf 2021 schiebt Sportgymnastin Nicol Ruprecht ihr eigentlich spätestens nach den heurigen Sommerspielen fix eingeplantes Karriereende auf. "Natürlich mache ich weiter. Mein Ziel heißt zweite Olympia-Teilnahme. Also werde ich erst aufhören, wenn das entschieden ist", betonte die 27-jährige Tirolerin, die in Wien lebt. 2016 in Rio hat sie Rang 20 belegt.

Wie die Qualifikation nach den abgesagten Events im heurigen Frühjahr und der Olympia-Verschiebung geregelt wird, ist noch unklar. Der Turn-Weltverband FIG hat angekündigt, möglichst rasch ein neues System für Kunstturnen, Rhythmische Gymnastik und Trampolinspringen präsentieren zu wollen.

Bis vor der Coronakrise hatte aus Österreich nur Turnerin Elisa Hämmerle einen Olympiastartplatz erreicht. Auch sie muss jetzt umdisponieren. "Die Verschiebung war aufgrund der Umstände die absolut richtige Entscheidung. Ich bin froh, dass es zu keiner Absage gekommen ist, was nun 'lediglich' bedeutet, dass das Verwirklichen meines Traums um ein paar Monate vertagt wurde. Allerdings können wir derzeit noch keinen konkreten Plan machen, da noch keine Daten bekannt sind. Bis dahin versuche ich, meinen Fitnesszustand aufrecht zu erhalten", so Hämmerle. (APA)


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