Feller nach winterlicher Achterbahnfahrt: „Ich wurde respektlos behandelt“

Manuel Feller blickt auf einen in vielerlei Hinsicht lehrreichen Winter zurück: Der Fieberbrunner über (un-)gerechte Kritik, körperliche Probleme, Social Media und warum er nicht zwingend Urlaub benötigt.

Balanceakt – Manuel Feller fand nach seinem Bandscheibenvorfall Anfang Dezember nicht mehr richtig in die Erfolgsspur
© kristen-images.com / Michael Kristen

Herr Feller, nach einer schwierigen Saison samt akutem Bandscheibenvorfall vorweg: Wie geht es Ihnen derzeit körperlich?

Manuel Feller: Ich habe alles gut im Griff, das war schon am Ende der Ski-Saison Anfang März so. Vom Schmerz her war es akzeptabel, vielleicht sogar zu gut, sodass ich selbst nicht akzeptieren wollte, dass es nicht so läuft. Aber wenn der Körper nur bei 95 Prozent ist, macht das in unserer Liga schon viel aus.

In Zeiten der Corona-Krise müssen viele Sportler kürzertreten. Ist das gar nicht so schlecht, dass Ihr Körper mehr Pausen hat?

Feller: Ich muss immer was tun, damit das mit dem Rücken nicht schlechter wird. Das Training machen wir derzeit über Facetime. Sonst haben wir jetzt eben einen längeren Sommer. Wir versuchen ein paar Schneetage einzubauen, wenn es geht. Aber momentan ist erst einmal alles auf Stopp. Die nächsten Wochen müssen wir abwarten und schauen, dass wir alle konditionell in Form bleiben.

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