Rücksichtsloser Radfahrer zeigte Polizei "Stinkefinger" und flüchtete

Als eine Polizeistreife in Innsbruck einen rücksichtslosen Radfahrer anhalten wollte, zeigte dieser den "Stinkefinger" und versuchte zu flüchten.

Symbolfoto
© Jan Hetfleisch

Innsbruck – Am Dienstag gegen 11.30 Uhr wurde eine zivile Polizeistreife in der Innsbrucker Schützenstraße zu einer Schnellbremsung genötigt, um die Kollision mit einem 43-jährigen Radfahrer zu verhindern. Der Mann war ohne auf den Vorrangverkehr zu achten und über zwei Sperrlinien in die Schützenstraße eingebogen.

Auf ein akustisches Warnsignal der Polizei zeigte der 43-Jährige den Beamten schlicht den „Stinkefinger“ und versuchte dann vor der Streife, die ihn zum Halten aufforderte, zu flüchten, indem er mehrmals die Richtung wechselte und etliche Verkehrsübertretungen beging. Unter anderem umrundete der Mann an der Kreuzung Schützenstraße zur Haller Straße mehrfach die dortige Schutzinsel und fuhr entgegen die Fahrtrichtung.

Das "Katz- und Mausspiel" endete, als der Mann beim Versuch wieder in die Schützenstraße zurückzufahren eine weitere Polizeistreife übersah und gegen das Fahrzeug prallte. Dabei wurde auch eine neben dem Polizeiauto stehende Beamtin verletzt. Der 43-Jährige wurde zur Feststellung seiner Identität vorläufig festgenommen. Dabei fanden die Beamten einen Führerschein, obwohl bei der Überprüfung ein aufrechter Führerscheinentzug festgestellt wurde. Der Mann wird wegen zahlreicher Delikte angezeigt, so die Polizei in einer Aussendung. (TT.com)

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