Corona-Party in Innsbruck von Polizei beendet

Eine Party in einem Innsbrucker Wohnhaus endete für ein Dutzend Partygäste mit einer Anzeige. Nachbarn hatten Lärm bemerkt und die Polizei verständigt. Trotz Fluchtversuch konnten zwölf Personen ausgeforscht werden.

(Symbolfoto)
© APA

Innsbruck – In der Nacht auf Mittwoch wurde die Innsbrucker Polizei zu einer Wohnanlage gerufen. Nachbarn hatten Anzeige erstattet, weil aus einer Wohnung Lärm kam. Als die Polizei eintraf, öffnete ein 22-jähriger Franzose die Wohnungstür. Dahinter wurde laut Polizei offensichtlich eine Party gefeiert.

Die Beamten forderten die Partygäste auf, sich auszuweisen. Doch daraufhin flüchteten die Personen in unterschiedliche Richtungen aus dem Raum. Der 22-Jährige konnte jedoch von den Polizisten angehalten werden. Nachdem die Beamten die Identität des jungen Mannes festgestellt hatten teilen sie ihm mit, dass die Abhaltung dieser „Party“ – im Sinne des Covid-19-Maßnahmengesetzes – verboten sei. Er werde deshalb angezeigt. Das sah der Franzose nicht ein. Laut Polizei verhielt er sich aggressiv. Als er sich nicht beruhigte nahmen ihn die Beamten unter Einwirkung von Körperkraft vorläufig fest.

Schließlich konnten noch elf weitere Partygäste ausgeforscht werden. Gegen alle zwölf werden Anzeigen wegen Übertretung nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz an die zuständigen Behörden erstattet. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand. (TT.com)

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