Wanderung nach Streit mit Freundin: Suchaktion im Karwendel

Ein 41-Jähriger wurde in Scharnitz als vermisst gemeldet, nachdem er von einer Wanderung nicht zurückkehrte. Wie sich herausstellte, wollte der Mann Dampf ablassen. Er kassierte eine Anzeige.

Symbolbild.
© Jan Hetfleisch

Scharnitz – Nach einem heftigen Streit mit seiner Lebensgefährtin ist ein 41-Jähriger Donnerstagfrüh in Scharnitz trotz Verbots zu einer Wanderung aufgebrochen. Als von ihrem Partner am frühen Freitagnachmittag noch immer jede Spur fehlte, verständigte die Frau die Polizei. Eine Suchaktion wurde eingeleitet.

Eine Handypeilung ergab, dass das Handy des Mannes am Freitag gegen 15.20 Uhr im Bereich des Seefelder Jochs eingeloggt war. Ein Polizeihubschrauber kreiste daraufhin im Bereich der Brunnensteinspitze.

Der Suchflug wurde abgebrochen, als der Vermisste telefonisch erreicht werden konnte. Der Mann gab gegenüber der Exekutive an, er habe es zuhause nicht mehr ausgehalten und wollte das Haus verlassen, bevor der Streit eskaliert. Übernachtet hat der Mann in einer Kapelle im Karwendel. Der 41-Jährige wird wegen Übertretungen nach dem Epidemiegesetz angezeigt. (TT.com)


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