AGES zu Causa Ischgl: "Haben keine Blutprobe erhalten"

Von einer Mitarbeiterin im Kitzloch wurde eine Blutprobe für Antikörperbestimmung genommen. Die AGES stellt klar, dass sie weder Analytik auf SARS-CoV-2-Antikörpernachweis anbietet noch durchführt.

Eine Mitarbeiterin aus Ischgl wurde Anfang März positiv auf das Coronavirus getestet.
© Vanessa Rachlé

Innsbruck, Wien – Dass eine einheimische Mitarbeiterin aus Ischgl laut AGES bereits am 8. Februar infiziert war, kann das Land Tirol nicht nachvollziehen. Denn sie wurde am 9. März erst positiv getestet. Die Frau gab an, schon seit einem Monat Erkältungssymptome gehabt zu haben. Deshalb schließt die AGES in ihrer Rückverfolgung auf den 8. Februar als Beginn der Corona-Erkrankung. Weil auch nach vier Wochen noch Virusbestandteile, wie sie sich bei vielen Genesenen finden, nachgewiesen werden können.

Ein niedergelassener Arzt in Ischgl hat der Frau Blut für eine Antikörperbestimmung abgenommen. Ein Ergebnis gab es knapp einen Monat später noch nicht. Dazu erging nun am Samstag eine Stellungnahme der AGES an die Tiroler Tageszeitung:

"Die AGES stellt klar, dass sie weder Analytik auf SARS-CoV-2-Antikörpernachweis anbietet noch durchführt. Daher ist auch die Aussage, dass eine" Blutprobe für eine Antikörperbestimmung an die AGES geschickt wurde" und "nicht auffindbar" ist, für uns absolut nicht nachvollziehbar und wir weisen diese strikt zurück."

Weiter heißt es: "Auch der Tiroler Landesamtsdirektor Forster bestätigte, dass im Auftrag des Amtsarztes über einen ansässigen Arzt eine Blutprobe für eine Antikörperbestimmung durch die Virologie in Wien in Auftrag gegeben worden ist und dass die AGES keine Blutprobe übermittelt bekam." (TT.com)

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