70-Jähriger verbrannte im Kaiserbachtal Stauden, Feuer geriet außer Kontrolle

Durch den Wind verbreitete sich der Brand rasch. 80 Mann der Feuerwehr waren im Einsatz, auch zwei Hubschrauber wurden angefordert.

Über Wiesen und Wald breitete sich das Feuer rasch aus.
© ZOOM.TIROL

Kirchdorf in Tirol – Seit dem Vormittag waren am Dienstag in Kirchdorf die Feuerwehr und auch zwei Hubschrauber im Löscheinsatz. Im Kaiserbachtal wurden laut Polizei Stauden verbrannt, das Feuer geriet außer Kontrolle.

Gegen 9.30 Uhr war ein 70-Jähriger etwa 300 Meter von der Fischbachalm entfernt mit Schwendungsarbeiten beschäftigt. Er entzündete einen Haufen, unterschätzte dabei jedoch den bergwärts wehenden Wind, so die Polizei. Bald verlor der Mann die Kontrolle über das Feuer, welches sich rasch über umliegende Wiesen und Wald ausbreitete. Da der 70-Jährige weder Löschmittel noch Mobiltelefon dabei hatte, musste er zurück zur Fischbachalm fahren, um von dort aus den Notruf absetzen zu können.

Stundenlang dauerten die Löscharbeiten an.
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Die Feuerwehren Kirchdorf, Erpfendorf und St. Johann sowie die Rettung und die Polizei Erpfendorf wurden alarmiert. Insgesamt 80 Feuerwehrmänner und elf Fahrzeuge waren im Einsatz. Außerdem wurden zwei Hubschrauber (Flugpolizei Tirol und das örtliche Unternehmen „Kitz Air“) angefordert. Der Brand war gegen 18 Uhr zwar unter Kontrolle, Brand aus konnte aber noch nicht gegeben werden.

Nach Abschluss der Ermittlungen wird seitens der Polizei Erpfendorf ein Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel erstattet werden. (TT.com)

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