Erstes Cybertraining bei der WSG Tirol: „Wiedersehen“ machte Freude

Die Bundesliga-Kicker der WSG Tirol schritten gestern zum ersten Cybertraining. „Fürs Gefühl war es ganz cool, wieder einmal Teil der Mannschaft zu sein“, freute sich Routinier Benni Pranter.

Ansichtssache – die Kicker der WSG positionierten sich gestern unterschiedlich vor den Kameras in den eigenen vier Wänden. Athletiktrainer Johannes Grünbichler (r.) war der Mastermind.
© WSG

Von Alex Gruber

Wattens – In zwei geteilten Blöcken bat WSG-Athletiktrainer Johannes Grünbichler gestern die Tiroler Bundesliga-Profis zum ersten gemeinsamen Cybertraining. „Mit Ausnahme einer kleinen technischen Störung hat alles sehr gut funktioniert“, konstatierte der „Vorturner“ beim Blick auf den Schirm.

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„Fürs Gefühl war es ganz cool, wieder einmal Teil der Mannschaft zu sein“, freute sich Routinier Benni Pranter über den virtuellen Anblick seiner Kollegen, während es die sportliche Führung um Coach Thommy Silberberger und Sportmanager Stefan Köck tunlichst vorzog, selber nicht mehr mitzumachen: „Das ist nichts mehr für uns.“

Mit einem durchaus kritischen Blick nach Deutschland, wo alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, die Meisterschaft doch noch durchzuboxen, merkt Köck einmal mehr an: „Es geht um die Gesundheit in der Bevölkerung, den Hausverstand jedes Einzelnen und darum, die Maßnahmen der Regierung zu befolgen.“ Chancengleichheit beim Zeitpunkt des Mannschaftstrainings wie in der Verteilung etwaiger Fördermittel schreibt der geerdete WSG-Manager groß.

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Präsidiumssitzung in einer Woche ausschlaggebend

„Das Cybertraining ist eine gute Sache. Dennoch bleibe ich dabei: Es ist was anderes, wenn die Spieler wieder auf den Platz dürfen und einer mit Pfeife und Stoppuhr dasteht“, weiß Silberberger aus eigener Erfahrung, dass sich der innere Schweinehund im kollektiven Echt-Format besser überwinden lässt. Sollte das bald wieder möglich sein, dürften den WSG-Kickern hochintensive Läufe blühen.

Nach der Präsidiumssitzung des ÖFB in genau einer Woche konferieren am 16. April auch die Bundesliga-Klubs. Danach weiß man mit Sicherheit mehr.


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