Hochzeiten und Begräbnisse in Corona-Krise im engsten Kreis

Für Hochzeiten und Begräbnisse gilt in Österreich derzeit: Ja, aber nur im "engsten Familienkreis". Ein Verwandtschaftsverhältnis ist dafür jedoch nicht erforderlich.

Rauschende Feiern im großen Stil sind derzeit nicht gestattet.
© Bogdan Kurylo

Wien – Hochzeiten können auch in der Corona-Krise gefeiert werden, allerdings nur mit eingeschränkter Teilnehmerzahl. Eine entsprechende Verordnung der Bundesregierung, die gestern Abend fertiggestellt wurde, ergänzt jenen Passus, der bereits für Begräbnisse galt. In beiden Fällen darf nur der "engste Familienkreis" zugegen sein.

In einer behördlichen Klarstellung wird nun freilich festgehalten, dass es auf das Vorhanden sein einer Lebensgemeinschaft oder einer leiblichen Verwandtschaft nicht ankomme. Gemeint ist mit dem engsten Kreis "jede exklusive Solidargemeinschaft zwischen zwei oder mehr Personen (= individuell und nachvollziehbar begründbares besonderes Naheverhältnis), die auf relative Dauer ausgerichtet ist". (APA)

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