Trennung ohne böses Blut: Trainer Baur verlässt den FC Kitzbühel

Nach rund einem Jahr gehen Michael Baur und der Regionalligist getrennte Wege. Beim Nachfolger sind die Kitz-Verantwortlichen schon weit. Ein Ex-Trainer ist kein Thema.

Michael Baur blickt ohne Groll auf die Zeit in Kitzbühel zurück.
© GEPA pictures/ Hans Osterauer

Kitzbühel – Am kommenden Mittwoch (15. April) berät der ÖFB in einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen im Fußball-Unterhaus. Der Tiroler Regionalligist FC Kitzbühel und Michael Baur machten indes schon dieser Tage Nägel mit Köpfen: Die Gamsstädter und der Ex-FC-Tirol-Kapitän trennten sich mit sofortiger Wirkung.

Von bösem Blut kann aber in diesem Zusammenhang keine Rede sein: „Wir haben uns zusammengesetzt und sind zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, wenn wir uns trennen“, erklärt Baur, der die Gamsstädter vor knapp einem Jahr übernommen hatte. „Es habe Spaß gemacht, aber nun wolle sich der ehemalige Grödig-Coach „neu orientieren“.

„Wir haben super zusammengearbeitet“, bestätigt auch der Sportliche Leiter Thomas Hartl. „Aber wenn du einen Trainer von diesem Format hast, musst du immer mit Angeboten rechnen. Immer wenn ein Zweitligist einen Trainer gesucht hat, war der Michi Kandidat.“

Im Wissen, dass Baur gerne wieder im Profifußball arbeiten würde, entschied man sich zugunsten der Planungssicherheit. „Wenn mitten in der Saison ein Angebot kommen würde, wollen wir nicht zum Michi sagen: Das darfst du nicht machen.“ Neben Baur werden sich auch dessen Co-Trainer Nikolaos Kardakaris und Zweier-Trainer Sean Caldwell neu orientieren. Eine neue Trainer-Aufgabe hat Baur freilich noch nicht: „Ich bin in alle Richtungen offen. Es muss eine interessante Aufgabe mit Perspektive sein.“

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In Sachen Nachfolger sei man beim FC Kitzbühel schon relativ weit. Gibt es gar ein Comeback von Alex Markl? „Nein, dieses Gerücht kann ich gleich in den Wind schießen“, grinste Hartl. (t.w.)


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