Arbeitslosigkeit in der Krise: Deutschland gibt den Weg vor

Österreich ist im internationalen Vergleich gut unterwegs. Musterschüler ist wieder einmal Europas Wirtschaftsmacht Nummer 1, Deutschland.

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Wien – Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Dienstag ein düsteres Bild für das heurige Jahr gezeichnet - und Hoffnung für einen Aufschwung im kommenden Jahr verbreitet. Allerdings werden die Staaten sehr unterschiedlich aus der Coronakrise kommen, zeigen die Zahlen des IWF. Musterschüler ist wieder einmal Europas Wirtschaftsmacht Nummer 1, Deutschland. Österreich steht im internationalen Vergleich gut da.

Beim Nachbarn steigt die Arbeitslosigkeit laut Prognose heuer auf 3,9 Prozent (nach 3,2 Prozent im Jahr 2019) und sinkt 2021 auf 3,5 Prozent. Gänzlich anders sieht es bei der Grande Nation aus. Frankreich verzeichnete im Vorjahr eine Arbeitslosenrate von 8,5 Prozent, die heuer auf 10,4 Prozent steigen wird - und auf diesem hohen Niveau im kommenden Jahr verweilt. Italien und Spanien weisen noch schlechtere Prognosen auf, dürfen aber zumindest auf eine Reduktion der Arbeitssuchenden im kommenden Jahr hoffen.

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In etwa in einer Liga sind die Eurozone und die USA unterwegs - wobei die Vereinigten Staaten eine weit bessere Ausgangssituation hatten. Sie verzeichneten 2019 eine Arbeitslosigkeit von 3,7 Prozent, während die Eurozone bei 7,6 Prozent lag. Heuer werden sich beide auf 10,4 Prozent einpendeln, dann soll sich die Eurozone eine Spur besser erholen als die USA (8,9 versus 9,1 Prozent).

Österreich ist deutlich besser unterwegs als der Schnitt der EU-Länder. Die Arbeitslosenrate lag laut IWF im Vorjahr bei 4,5 Prozent, erreicht heuer 5,5 Prozent und sinkt dann 2021 auf 5,0 Prozent.

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Alle Arbeitslosenraten sind nach Eurostat-Definition berechnet. (APA)


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