Formel E biegt in den E-Sport ab und sammelt Spenden für UNICEF

Die Formel E gibt vorerst nur virtuell Gas.
© BRITTA PEDERSEN

Die Formel E hat in der unterbrochenen Saison den E-Sport entdeckt. In den kommenden neun Wochen werden die Teams der elektrischen Rennserie an Simulatoren um Siege und Punkte fahren. Bei der "Race at Home Challenge" werden Gelder für UNICEF gesammelt, um im Kampf gegen das Coronavirus zu helfen, wie der veranstaltende Titelsponsor Asea Brown Boveri (ABB) am Mittwoch mitteilte.

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Dabei wird die Meisterschaft in zwei getrennten Startfeldern ausgetragen. In dem einen Pool befinden sich alle Formel E-Fahrer, darunter auch der Deutsch-Österreicher Maximilian Günther, das zweite Feld besteht aus den schnellsten Fahrern des E-Sports sowie den Investoren der Rennserie. Gefahren wird jeweils am Samstag. Ein Test findet am 18. April statt, eine Woche später beginnt der neunwöchige Wettbewerb bis zum Finale am 13. Juni.

Auch Fans können an Live-Online-Rennen teilnehmen und so auch dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Spenden für Notfallprojekte zukommen lassen. Diese sind für die Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung für medizinisches Personal sowie die Einrichtung von Heimlernprogrammen für Kinder vorgesehen, die nicht zur Schule gehen können. (APA)


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