DiCaprio versteigert für Spende Statistenrollen in Film

Gemeinsam mit Schauspielkollege Robert De Niro will DiCaprio zum Spenden bewegen. Ein per Zufall ausgewählter Spender bekommt im nächsten Film der beiden eine Statistenrolle, ein Mittagessen mit den Stars und eine Einladung zur Filmpremiere.

US actor Leonardo DiCaprio arrives for the 92nd Oscars at the Dolby Theatre in Hollywood, California on February 9, 2020. (Photo by VALERIE MACON / AFP)
© VALERIE MACON

Los Angeles – Hollywoodstar Leonardo DiCaprio will Menschen in der Coronavirus-Krise mit der Chance auf eine Statistenrolle in seinem nächsten Film zum Spenden bewegen. Der „Titanic"-Darsteller und sein Schauspielkollege Robert De Niro schlossen sich am Mittwoch einer Initiative an, die Fans im Gegenzug für eine Spende die Aussicht auf ein Treffen mit ihrem Idol bietet.

Ein per Zufall ausgewählter Spender wird im nächsten Film der beiden, „Killers of the Flower Moon", eine Statistenrolle bekommen. Neben einem Mittagessen mit den beiden Hauptdarstellern und Regie-Altmeister Martin Scorsese wird der Gewinner auch zur Premierenfeier eingeladen.

„Wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie es ist, mit dem großartigen Martin Scorsese zusammenzuarbeiten – das ist eure Chance", sagte DiCaprio in einem gemeinsamen Internetvideo mit De Niro. Die Spenden gehen an Organisationen, die in der Coronavirus-Krise Kinder aus armen Familien, andere Bedürftige und Helfer mit Lebensmitteln versorgen.

📽 Video | Botschaft von Leonardo DiCaprio und Robert De Niro:

Bei dem sogenannten „All in Challenge" geben Stars Spendern die Chance auf ein persönliches Treffen – und fordern dann andere Prominente auf, es ihnen gleichzutun. DiCaprio reichte den Stab unter anderem an den Schauspieler Matthew McConaughey weiter, der mit einem Spender ein American-Football-Spiel anschauen will.

Andere Prominente, die sich bei der Aktion beteiligen, sind Popsänger Justin Bieber und Basketball-Legende Magic Johnson. Die Organisatoren hoffen auf Spenden von insgesamt 100 Millionen Dollar (91,22 Mio. Euro). (APA/AFP)


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