Nach zweieinhalbmonatiger Sperre: Verbindung Pians/Strengen wieder geöffnet

Nach der massiven Mure und mehreren Rutschungen, die ab Anfang Februar auf die Tiroler Straße zwischen Pians und Strengen niedergingen, wird die Verbindung ab 17 Uhr wieder geöffnet. Ein 85 Meter langer Schutzdamm wurde gebaut.

Ein 85 Meter langer Schutzdamm sorgt für Sicherheit.
© Land Tirol/BBA Imst

Strengen, Pians – Die Tiroler Straße (B 171) zwischen Pians und Strengen wird am heutigen Freitag um 17 Uhr nach zehn Wochen Sperre wieder für den Verkehr geöffnet. Nach der massiven Mure, die Anfang Februar die Fahrbahn bis zu drei Meter hoch überschüttete (die TT berichtete), war es immer wieder zu kleinen Rutschungen gekommen. Von Anfang an war mit keiner schnellen Lösung gerechnet worden. In Summe hatten sich rund 3000 Kubikmeter Gestein und Felsmaterial gelöst.

Die notwendigen Aufräum- und Sicherungsarbeiten wurden nun abgeschlossen. „Im betroffenen Straßenabschnitt wurde von der Straßenmeisterei Zams und zwei lokalen Erdbauunternehmen ein 85 Meter langer und sechs Meter hoher Schutzdamm errichtet“, wie Johannes Monz vom Baubezirksamt Imst berichtet. Die Verkehrssicherheit werde durch diesen Schutzdamm mit einem Fassungsvermögen von 1900 Kubikmetern Material und 260.000 Euro Kosten auf dieser wichtigen Verbindung nun wesentlich erhöht. Während der Bauzeit mussten Verkehrsteilnehmer über längere Umwege durch den Strenger Tunnel und über eine lokale Umleitung für den Langsamverkehr ausweichen.

Rund 3000 Kubikmeter Gestein und Felsmaterial hatten sich ingesamt gelöst.
© Land Tirol/BBA Imst

Die Aufräumungs- und Bauarbeiten im gesperrten Straßenabschnitt hätten sich äußerst schwierig gestaltet. „Aufgrund des instabilen Geländes musste der Hang ständig von Sicherungsposten überwacht und laufend durch die Landesgeologie beurteilt werden“, schildert Hartmut Neurauter von der Straßenmeisterei Zams. Aus Gründen der Sicherheit und wegen des Coronavirus kam es mehrfach zu Unterbrechungen der Bauarbeiten. „Nur durch den großen Einsatz aller Beteiligten konnte diese komplexe Baustelle unter den erschwerten Bedingungen sicher durchgeführt werden“, bedankt sich Baubezirksamtsleiter Günter Heppke. (TT.com)


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