Aus „studiVZ“ wird „VZ“: So bekommt man sein altes Profil wieder

Ihre Plattform neu aufgerollt haben die Betreiber von „studiVZ“ und „meinVZ“: „VZ“ vereint die ehemals beliebten Portale. Damit die Nostalgie volle Fahrt aufnehmen kann, lässt VZ seine Nutzer alte Fotos und Daten in das neue Profil importieren.

© Screenshot/VZ

Berlin – „Brot kann schimmeln – was kannst du?“ Legendäre Sprüche wie diese haben studiVZ und meinVZ dominiert. Doch so erfolgreich das Portal auch war, gegen Facebook und Instagram hat das im deutschsprachigen Raum erfolgreiche Netzwerk nicht überlebt. Dem Spiegel zufolge meldete studiVZ 2017 Insolvenz an. Im Juni diesen Jahres sollen die beiden alten Seiten offline gehen. Doch damit ist die Ära nicht zu Ende: Ein Revival – wie es nostalgischer fast nicht geht – steht an: Alte Fotos und Daten können entstaubt und in das neue Profil geholt werden.

Es wird wieder gegruschelt

Das Unternehmen selbst gibt an 9,7 Millionen registrierte Nutzer auf den ehemaligen Plattformen studiVZ und meinVZ zu haben – zu Spitzenzeiten sollen es sogar 20 Millionen gewesen sein. In Sachen Datenschutz soll auf der neuen Seite auf Transparenz gesetzt werden. „Kein Datenausverkauf und kommerzielle Algorithmen, dafür deutsche Server", beschreibt die neue Gruppe ihre Strategie. Ziel sei es, die Privatsphäre der Nutzer wieder besser zu schützen.

Nun soll wieder gechattet werden, was das Zeug hält. Die alten Features wie das „Gruscheln“ und die witzigen Gruppen sollen beibehalten werden. „Denn wer hat bei 'Scheiß Party, wenn ich meine Hose finde, gehe ich nach Hause', nicht geschmunzelt“, heißt es auf der Webseite. (TT.com)

🔓So kommt man zu seinen alten Fotos und Daten

Wer einen alten VZ Account hat – studiVZ oder meinVZ – kann seine Daten importieren.

▶ Alte VZ Nutzer haben einen Link erhalten. Dieser Link ist notwendig, um den alten Account zu verifizieren und den Import zu aktivieren.

▶ Wer keinen Link erhalten hat, kann sich auf dem neuen VZ registrieren. Unter „Datenimport“ kann man sich eine E-Mail zuschicken lassen.

▶ Klickt man auf den Link, wird im Hintergrund der Datenimport gestartet. Sobald dieser fertig ist, wird das auf der Import-Seite angezeigt. Wichtig: Es ist nur ein Import pro Nutzer möglich.

▶ Wer seine Login-Daten von damals nicht mehr parat hat, kann sich HIER verifizieren lassen. Dazu braucht man den genauen Namen des alten Profils, einen Lichtbildausweis und eine E-Mail-Adresse.

▶ Das geht bis zum 30. Juni – danach werden alle Daten gelöscht.

👉 Hier geht's zu VZ.net


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