Großglockner Hochalpenstraße öffnet spätestens am 28. Mai

Aufgrund der mit der Coronavirus-Pandemie verbundenen Reisebeschränkungen und der prognostizierten Verluste in Millionenhöhe war zuletzt unklar gewesen, ob die Ausflugsziele aufsperren werden oder nicht. Die Betreiber hoffen heuer auf heimische Gäste.

Die Großglockner-Straße wird für den Verkehr von den Schneemassen freigeräumt.
© grossglockner.at

Salzburg/Klagenfurt – Die Großglockner Hochalpenstraße wird heuer spätestens mit 28. Mai wieder für den Verkehr freigegeben – rund einen Monat später als gewohnt. Das haben die Eigentümer – der Bund und die Länder Salzburg und Kärnten – am Donnerstag beschlossen. Damit kann die Räumung der Panoramastraße vom Schnee sofort starten. Auch die Krimmler Wasserfälle werden am Monatsende wieder zugänglich sein.

Aufgrund der mit der COVID-19-Pandemie verbundenen Reisebeschränkungen und der prognostizierten Verluste in Millionenhöhe war zuletzt unklar gewesen, ob die Ausflugsziele aufsperren werden oder nicht. Der Betreiber der Panoramastraße, die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG), hat sich nun zu diesem Schritt entschieden und setzt dabei heuer voll auf die österreichischen Gäste. Bisher machten die heimischen Besucher freilich nur rund 22 Prozent des Gästeaufkommens aus.

Die Straßenräumung ist sehr personalintensiv. Dutzende Mitarbeiter werden dafür abgestellt.
© grossglockner.at

Räumung und Öffnung sehr personalintensiv

Weil die Räumung und Öffnung der Großglockner Hochalpenstraße personalintensiv ist, seien bereits unmittelbar nach den Sitzungen zwanzig Mitarbeiter eingestellt worden, teilte die GROHAG mit. Sie sind neben der Schneeräumung auch mit Felsabsicherungen, Lawinensprengungen, dem Beseitigen von Vermurungen, der Auswinterung von Bauwerken sowie der Errichtung von Weidezäunen und dem Montieren der Leitschienen auf der knapp 50 Kilometer langen Alpenstraße zuständig. In der Folge sollen sukzessive bis zu 50 weitere Mitarbeiter für den Straßendienst und die Kassenstellen, Shops und Ausstellungen eingestellt werden.

Die GROHAG hatte mit Beginn der Krise zwei Drittel ihrer Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet und jene rund 60 Mitarbeiter, die mit der Räumung der Straße beschäftigt gewesen wären, nicht eingestellt. Eigentümer der Gesellschaft sind zu 79 Prozent die Republik Österreich und zu je 10,5 Prozent die Bundesländer Salzburg und Kärnten. (APA)

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Auf der knapp 50 Kilometer langen Straße muss nicht nur der Schnee weggeräumt werden: Auch Zäune und Leitschienen werden aufgestellt, Vermurungen weggeräumt und Felsen abgesichert.
© grossglockner.at

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