Gerüchte um Todd Elik wecken im Haifischbecken große Erinnerungen

Der einstige Topscorer der Haie zählt auf der Suche nach einem neuen Trainer als Kandidat. „Wir haben via Mail korrespondiert, hatten aber noch kein detailliertes persönliches Gespräch", betonte Obmann Hanschitz.

Narrte die Gegenspieler als Regisseur der Innsbrucker Haie gleich reihenweise – Todd Elik möchte offenbar HCI-Trainer werden.
© gepa

Innsbruck – Es sorgte bei Günther Hanschitz, Obmann der Innsbrucker Eishockey-Haie, am Sonntag für Verärgerung, dass Legende Todd Elik in diversen Medien schon fix als neuer Haie-Trainer angetragen wurde. „Wir haben via Mail korrespondiert, hatten aber noch kein detailliertes persönliches Gespräch. Er ist einer von mehreren Kandidaten und es ist definitiv noch keine Entscheidung gefallen“, betont Hanschitz.

„Wenn man mit einer Figur reizen will, wäre es natürlich er“, weiß Hanschitz, führt im selben Atemzug als gebranntes Kind aber die unglückliche Verpflichtung von NHL-Goalie Scott Darling in der abgelaufenen Spielzeit an.

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Elik, das „verrückte Genie“, brachte es in zwei Eiszeiten für die Haie (2005–2007) auf sagenhafte 182 Scorerpunkte, fixierte mit 98 in einer Saison einen EBEL-Rekord und war auch als „enfant terrible“ ein Publikumsmagnet. In der National Hockey League (NHL) lief der mittlerweile 54-Jährige in seiner Karriere 490-mal (371 Punkte) auf.

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An der Trainerbande sind freilich andere Qualitäten gefragt. Elik coachte bisher „nur“ Junior-Clubs und startete für die Los Angeles Kings ein Entwicklungsprogramm in Peking (CHN). (lex)


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