„Ich bin da radikal dagegen“: Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel im Interview

Der frühere ÖVP-Kanzler Wolfgang Schüssel spricht sich vehement gegen eine Prüfung der Parteikassen durch den Rechnungshof aus. Zugleich warnt er davor, Untersuchungsausschüsse inflationär einzusetzen.

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Werner Rauch • 07.06.2020 07:45
Hoffentlich verplappert er sich bei der jetzigen wiederkehrenden Medienpräsenz einmal über seine Zeit in der Regierung
Erich Staudinger • 06.06.2020 19:28
Es ist die Reaktion eines älteren Expolitikers auf dessen Rat oder Meinung niemand mehr Beachtung schenkt. Leider hat er nicht mitbekommen, dass sich die Zeiten geändert haben und Politiker mit seinen Ansichten der Vergangenheit angehören.
Wilhelm Majewski • 06.06.2020 06:25
Jeder kann spenden soviel er will, so oft er will, wem er will. Bei politischen Parteien möchte ich das wissen. Ich möchte wissen welche Partei von wem wieviel bekommt. Ich möchte wissen wo sind die Großspender, wo spendet der kleine Mann. Politische Parteien sind k e i n e s w g s „normale harmlose Vereine“. Weiß man wer spendet, weiß man wen man wählt. Dass Herr Schüssel dagegen ist, ist bezeichnend. Will doch die Partei der Großindustriellen, der Großunternehmer, der Großbauern und der Besitzenden dem kleinen Mann einreden sie sei für „das Volk“ da. Ist sie nicht. Wie übrigens keine Partei. Jede vertritt Interessengruppen. Wessen Interessen das sind , das ist, unter anderem, aus dem Spenderverhalten ablesbar.
Susanne Singer • 06.06.2020 06:22
Parteien sind private NGOs!? Daher keine Einsicht für den Rechnungshof. Die ÖVP fürchtet sich wohl vor einer Kontrolle. - Warum wohl? Zur Erinnerung: Überschreitung der Wahlkampf-Ausgaben, Spenden in großer Zahl für..., ...
Werner Rauch • 06.06.2020 06:03
Warum wird der ehemalige Schweigekanzler jetzt so oft in die Medien geholt. Vorher hat er nie etwas gesagt und jetzt nutzt er die Medien, um sein Buch zu bewerben.
Josef Leitner • 06.06.2020 13:45
Schüssel holte eine willfährige FPÖ an die Futtertröge, gab ihnen ein paar Ämter und Posten. Inzwischen wird die Macht in verschiedenen Schlüsselstellen gefestigt und ausgebaut. Positionen werden um- und neubesetzt, aber nicht immer zum Wohle des Staates, sondern meist zum Vorteil der ÖVP. Die Korruption im Staate wächst und es wird vertuscht was geht. Gerichte arbeiten heute noch daran

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