Probleme mit dem Gurt: Volvo ruft weltweit mehr als zwei Millionen Autos zurück

Grund für die Rückruf sind Probleme mit dem Sicherheitsgurt bei zehn Modellen. Die Besitzer solle schriftlich verständigt werden.

Auch der Volvo XC60 ist vom Rückruf betroffen.
© Werk

Stockholm, Göteborg – Der schwedische Fahrzeughersteller Volvo ruft aus Sicherheitsgründen weltweit knapp 2,2 Millionen Autos zurück. Grund seien mögliche Probleme mit den Sicherheitsgurten des Fahrersitzes in mehreren Modellen, teilte Volvo am Mittwoch mit.

Ein mit den Gurten der Vordersitze verbundenes Kabel könne in „seltenen" Fällen mit der Zeit abgenutzt und dadurch beschädigt werden. Dies könne dazu führen, dass die Sicherheitsgurte weniger fest sitzen. „Wir haben keine Berichte über Unfälle oder Verletzungen. Dies ist eine vorbeugende Maßnahme, um zukünftige Probleme zu vermeiden“, hieß es in einer Mitteilung von Volvo.

Bisher sind nach Unternehmensangaben noch keine Unfälle wegen des Problems bekannt. Von dem Rückruf sind demnach die Modelle S60, S60L, S60CC, V60, V60CC, V70, XC60, XC70, S80 und S80L sowie der SUV XC60 betroffen. Die Wagen wurden zwischen 2006 und 2019 gebaut. Die Besitzer würden per Brief über den Fehler informiert und aufgefordert, einen Termin mit der Werkstatt zu vereinbaren. Es bestehe keine Gefahr, den Wagen so lange weiter zu benutzen. (APA, AFP, dpa)


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