Corona-Regelverstoß: Dänisches Cupfinale musste unterbrochen werden

Beim Spiel zwischen Aalborg BK und Sönderjyske standen Fans zu dicht zusammen. Die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel, die Polizei musste eingreifen.

Mehr als 40 Personen, die sich nicht an die Corona-Regeln hielten, wurden von der Polizei aus dem Stadion eskortiert und in einem Bus wegfahren.
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Esbjerg - Das dänische Cupfinale am Mittwochabend in Esbjerg ist für 13 Minuten unterbrochen worden, weil sich einige Zuschauer nicht an die Corona-Regeln gehalten haben. Bei dem Spiel zwischen Aalborg BK und Sönderjyske standen Fans zu dicht zusammen. Nach mehreren vergeblichen Aufforderungen des Stadionsprechers, einen Meter Abstand voneinander zu halten, unterbrach der Schiedsrichter das Spiel.

Mehr als 40 Personen wurden von der Polizei aus dem Stadion eskortiert und in einem Bus wegfahren. Nach Angaben von Aalborg hatte das Spiel rund 1.750 Zuschauer.

Die dänische Regierung hatte erst am Dienstag grünes Licht für mehr Zuschauer in den Stadien gegeben. Kulturministerin Joy Mogensen sagte: "Es ist sehr ärgerlich, dass ein Teil des Publikums nicht respektiert, dass diese Regeln da sind, um uns alle zu schützen. Ich hoffe, dies ist ein Signal an alle im Publikum."

Das Pokalfinale endete mit einem 2:0-Sieg für Sönderjyske, das seinen ersten Cupsieg in der Vereinsgeschichte feierte. (APA)

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