Boeing plant nach 50 Jahren angeblich das Ende der 747

Der Flugzeugbauer Boeing soll bereits vor mindestens einem Jahr die letzten Teile für das Modell 747 bei seinen Zulieferern bestellt haben. Boeing wollte sich nicht zu einem möglichen Aus äußern.

Eine Boeing 747 (nicht mehr in Betrieb) in Bangkok.
© AFP

Chicago – Nach gut 50 Jahren steht der Jumbo-Jet von Boeing offenbar vor dem Aus. Der Flugzeugbauer habe bereits vor mindestens einem Jahr die letzten Teile für das Modell 747 bei seinen Zulieferern bestellt, hieß es am Freitag in Branchenkreisen. Boeing wollte sich nicht zu einem möglichen Aus äußern. Bei einer Baurate von einem halben Flugzeug pro Monat habe das Programm noch mehr als zwei Jahre vor sich, sagte ein Sprecher des Konzerns.

Bloomberg hatte zuvor über das Ende berichtet, über das bereits seit Jahren spekuliert wird. Zuletzt wurde das mit vier Triebwerken ausgestattete Flugzeug kaum noch nachgefragt. Die Branche bevorzugt modernere Maschinen mit nur zwei Triebwerken, da sie weniger Sprit verbrauchen. Boeing revolutionierte 1969 mit der 747 das Fliegen. Der Jumbo-Jet mit dem markanten Buckel war das größte Passierflugzeug der Welt. Sollte der US-Konzern die Ikone seiner Flugzeugpalette einstellen, würde er dem europäischen Konkurrenten Airbus folgen. Dieser gab sein Prestige-Projekt A380 bereits Anfang 2019 auf. (APA/Reuters)


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