Ein Toter bei Höhlendrama nach Wassereinbruch in Italien

Drei italienische Höhlenforscher wurden bei einer Expedition in die Risorgiva-Höhle 70 Metern vom Eingang entfernt eingeschlossen und saßen fest. Die Feuerwehr musste Wasser abpumpen. Einer der Forscher kam ums Leben.

Pescara – Bei einem plötzlichen Wassereinbruch in eine Höhe in der italienischen Region Abruzzen sind drei Männer eingeschlossen worden, einer kam dabei ums Leben. Die Helfer konnten zwei Männer in einer bis in die Nacht laufenden Rettungsaktion lebend bergen. Der Dritte wurde später tot gefunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag berichtete.

Die Feuerwehr und andere Retter waren am Samstag zu der Risorgiva-Höhle in Roccamorice in der Provinz Pescara gerufen worden. Starker Regen war vermutlich der Grund, dass Teile der Grotte schnell vollliefen. Die drei italienischen Höhlenforscher aus einem privaten Club wurden den Berichten zufolge rund 70 Meter vom Eingang entfernt eingeschlossen und saßen fest. Die Feuerwehr musste Wasser abpumpen.

Die zwei Geretteten seien in ein Krankenhaus gekommen, aber es gehe ihnen körperlich gut. Andere Mitglieder des Teams, die draußen waren, hatten den Alarm ausgelöst. (dpa)


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