Elf Biker verstießen am Wochenende gegen Fahrverbote im Außerfern

Seit 10. Juni gelten auf vier Straßenabschnitten im Außerfern Fahrverbote für laute Motorräder. Die Polizei kontrollierte am Samstag und Sonntag insgesamt 744 Bikes.

Motorräder mit einem Nahfeldpegel von mehr als 95 dB sind auf vier Straßenabschnitten im Außerfern tabu. (Archivbild)
© Tschol

Reutte – Seit knapp einem Monat gelten auf fünf Straßenabschnitten im Außerfern Fahrverbote für Motorräder mit einem Nahfeldpegel von mehr als 95 dB: auf der gesamten Hahntennjoch-, der Bschlaber-, der Lechtaler-, der Berwang-Namloser und der Tannheimerstraße.

Auch am vergangenen Wochenende führte die Tiroler Polizei auf diesen Straßenzügen wieder verstärkte Kontrollen durch. Es ging dabei um die Feststellung der Dezibelgrenze und auch um sonstige Verkehrsübertretungen, wie die Polizei mitteilt.

„Verbot wird sehr gut eingehalten"

Insgesamt wurden an den zwei Tagen 744 Motorräder überprüft. Nur bei elf Fahrzeugen lag das Standgeräusch über dem erlaubten Wert von 95 dB, der Spitzenwert lag bei 100 dB. Die Übertretungshäufigkeit war dabei mit 1,5 Prozent etwa gleich niedrig wie zuletzt und untermauert laut Polizei, dass das Verbot sehr gut eingehalten wird. Die „Dezibel-Übertretungen“ betrafen sieben Lenker aus Deutschland, zwei aus der Schweiz und zwei Österreicher.

Zusätzlich wurden von der Polizei in den Bezirken Reutte, Kufstein, Imst und Innsbruck-Land weitere Motorradkontrollen durchgeführt und dabei insgesamt 381 Delikte geahndet. Beanstandet wurden zu hohe Geschwindigkeit, verbotenes Überholen, „Kurvenschneiden“ und kraftfahrrechtliche Mängel. Bei mehreren „lärmverdächtigen“ Motorrädern wurden außerdem Lärmmessungen vorgenommen, wobei aber nur eine relevante Überschreitung festgestellt wurde. (TT.com)


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