Mutige Klippenspringer: Slalom-Asse stürzten sich am Weißensee in die Tiefe

Abwechslung im Sommertraining: Marco Schwarz, Manuel Feller und Co. stürzten sich aus 16 Metern Höhe in den Kärntner See.

Die ÖSV-Asse hatten beim Training am Weißensee ihren Spaß.
© GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

Weißensee - Ein nicht alltägliches Training haben die Ski-Rennläufer Marco Schwarz, Adrian Pertl, Fabio Gstrein, Manuel Feller und Christian Hirschbühl am Dienstag hinter sich gebracht. Am Weißensee in Kärnten stand diesmal Klippenspringen auf dem Programm, dabei bezwangen die Slalom-Spezialisten eine Höhe von gut 16 Metern. "Ein mulmiges Gefühl ist es schon", berichtete Gstrein von seinem ersten Sprung.

"Da geht es jedem gleich. Du stehst oben und bist einmal kurz verunsichert", meinte Hirschbühl. "Aber wir haben uns herangetastet, und es hat auf jeden Fall Spaß gemacht", sagte Feller. Der Tiroler war schon als kleines Kind öfter im Sommer am Weißensee, wie er erzählte.

In puncto Fitnesszustand laufe die Vorbereitung wie geplant ab. "Das Krafttraining ist voll im Gange, körperlich fühle ich mich sehr wohl. Die Muskeln wachsen überall, von dem her bin ich sehr zufrieden", sagte Schwarz. "Topfit, keine Wehwehchen", vermeldete dessen Kärntner Landsmann Pertl. Einzig Feller meinte, ihn würden "gewisse Sachen immer begleiten". Der 27-Jährige hatte in der vergangenen Saison ab Dezember mit den Folgen eines Bandscheibenvorfalls im Bereich der Lendenwirbelsäule zu kämpfen gehabt.

Momentan fühle er sich "eigentlich sehr fit", gab Feller zu Protokoll. "Ich werde aber definitiv noch die nächsten fünf, sechs Wochen brauchen, um hundertprozentig bereit zu sein." Der Trainingskurs in Kärnten ist mit abwechslungsreichem Programm (u.a. Mountainbiken, Tennis) noch bis Donnerstag angesetzt. Das erste Schneetraining für das Gros der Techniker ist laut ÖSV schon ab 11. August in Saas-Fee geplant. (APA)


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