Außenhandel im April coronabedingt massiv eingebrochen

Die Exporte sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 22,9 Prozent, Importe um 24,4 Prozent. Besonders bei Fahrzeugen und Maschinen war der Einbruch heftig.

Die weltweite Corona-Pandemie hat den österreichischen Außenhandel hart getroffen.
© APA/BARBARA GINDL

Wien – Die Coronavirus-Pandemie hat den internationalen Warenaustausch ausgebremst. Im ersten vollen Lockdown-Monat April sind die heimischen Exporte gegenüber dem Vorjahresmonat um 22,9 Prozent auf 10,04 Milliarden Euro zurückgegangen, die Importe um 24,4 Prozent auf 10,25 Milliarden Euro. Daraus errechnet sich ein Handelsbilanzdefizit von 0,22 Milliarden Euro, wie die Statistik Austria am Mittwoch bekanntgab.

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Besonders deutliche "Bremsspuren" gab es bei Österreichs wichtigstem Handelsgut: Bei den Fahrzeugen und Maschinen stürzten die Einfuhren um 39 Prozent ab und die Ausfuhren sogar um 45 Prozent, berichtete Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Zuwächse habe es unter den großen Warengruppen nur für chemische Erzeugnisse gegeben, zu denen medizinische und pharmazeutische Produkte zählen. Hier stiegen die Exporte um 34,5 Prozent, bei einem Importanstieg um 3,2 Prozent. (APA, TT.com)

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