Suchaktion in Längenfeld: Wanderer nach Stunden unverletzt geborgen

Kurz nach 16 Uhr setzte der 66-Jährige einen Notruf ab. Rund 30 Einsatzkräfte von Bergrettung und Polizei machten sich auf die Suche nach dem Mann. Etwa fünf Stunden später konnte er geborgen werden.

Ein Polizeihubschrauber war bei der Suche im Einsatz.
© ZOOM.TIROL

Längenfeld – Eine Suchaktion am Samstagabend in Längenfeld ging gut aus: Ein 66-jähriger deutscher Urlauber, der sich im unwegsamen Gelände verstiegen hatte, konnte von den Rettungskräften unverletzt geborgen werden, berichtet die Polizei.

Handy-Akku nach Notruf leer

Los ging die Suchaktion gegen 16.15 Uhr, als der Mann auf dem Wanderweg zur Feuersteinhütte über eine Bekannte in Deutschland einen Notruf absetzte. Danach war der Handy-Akku des 66-Jährigen leer, weshalb die Rettungskräfte keinen Kontakt zu ihm aufnehmen konnten.

Gegen 20 Uhr waren jedoch im Waldgebiet unterhalb des Hahlkogelhauses auf etwa 1800 Meter Seehöhe erste Hilferufe des Vermissten zu hören. Eine Dreiviertelstunde später sichteten die Einsatzkräfte in der Libelle Tirol den Mann. Um 21.15 Uhr konnte er laut Polizei schließlich mit dem Tau unverletzt ins Tal geflogen werden.

Im Einsatz waren die Bergrettung Längenfeld mit 26 Mann und drei Spürhunden, der Polizeihubschrauber und die Polizei Sölden mit insgesamt sechs Mann. (TT.com)

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