Arabische Mars-Mission wegen Wetterlage auf Freitag verschoben

Wegen Schlechtwetters startet die Sonde "Al-Amal" erst am Freitag und damit zwei Tage später als geplant zum Mars. Die Emirate treiben damit einen Plan voran, in hundert Jahren eine Siedlung auf dem Planeten zu gründen.

Kontrollraum der Mars-Mission im Mohammed Bin Rashid Space Centre (MBRSC) in den Emiraten.
© GIUSEPPE CACACE

Dubai – Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die erste arabische Mars-Mission wegen schlechten Wetters um zwei Tage verschoben. Der Start der Rakete mit der Mars-Sonde "Al-Amal" ("Hoffnung") vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima wird wegen der meteorologischen Bedingungen nicht wie geplant am Dienstag um 22.51 Uhr MESZ (Mittwoch 05.51 Uhr Ortszeit) stattfinden.

Als neuer Starttermin wurde wenig später Freitag um 05.43 Uhr Ortszeit (Donnerstag, 22.43 Uhr MESZ) festgelegt, teilte die Regierung der Emirate am Dienstag via Twitter mit. Nach den Plänen der Emirate soll die Sonde ab Februar den Roten Planeten umrunden. Ihre Aufgabe ist es, ein umfassendes Bild der Mars-Atmosphäre und seiner meteorologischen Dynamik zu liefern.

Hinter der Mission steht ein ehrgeiziges Ziel der Emirate: In knapp hundert Jahren wollen sie eine Siedlung auf dem Mars errichten. "Al-Amal" soll von einem besonders günstigen Startfenster profitieren: Mit rund 55 Millionen Kilometern kommt der Mars der Erde so nah wie nur alle 26 Monate. Diesen Umstand wollen auch die USA und China für eigene Mars-Missionen nutzen, die ebenfalls im Juli starten sollen. (APA, AFP)

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