Gut zu wissen: Bello muss mit! So wird der Urlaub mit Hund stressfrei

Viele Österreicher werden coronabedingt ihren Urlaub zuhause verbringen. Da muss „Bello" natürlich mit. Hier gibt's Tipps, wie die Auszeit nicht nur Herrchen und Frauchen, sondern auch der Vierbeiner entspannt genießen kann:

Beachtet man ein paar Dinge, steht einem gelungenen Urlaub mit dem besten Freund des Menschen nichts im Wege.
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1) Was bei der Autofahrt zu beachten ist

🚗 Niemals im Auto lassen

Wenn man im Auto keine Klimaanlage hat, sollten längere Fahrten mit Hunden ausschließlich in die Morgen- und Abendstunden gelegt werden.

In der Hitze kann ein Verkehrsstau sehr schnell zu einer Gefahr für Hunde werden. „Vier Pfoten"-Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck: „Lassen Sie niemals Ihren Hund allein im Auto, auch nicht für wenige Minuten! Auch ein Schattenplatz heizt sich schnell auf und kann zur tödlichen Falle für den Hund werden.“

2) Was bei der Unterkunft zu beachten ist

🏨 Vorher nachfragen

In vielen Hotels und Pensionen sind Hunde inzwischen willkommen. „Bevor man bucht, sollte man zur Sicherheit aber unbedingt nachfragen“, empfiehlt Weissenböck. „Manchmal muss für Hunde auch extra bezahlt werden.“

Mittlerweile gibt es allerdings auch eine Vielzahl an Urlaubsunterkünften, die sich auf Ferien mit dem Hund spezialisiert haben.

3) Was bei Wanderurlauben zu beachten ist

🐾 Auf die Verfassung des Hundes Rücksicht nehmen

„Natürlich muss man Rücksicht auf das Alter, die Gesundheit und Kondition des Hundes nehmen. Wie fit der eigene Hund ist und wie umfangreich die Wanderungen ausfallen können, können nur die Halter selbst entscheiden“, erklärt Weissenböck.

🛑 Pausen einlegen

Gerade bei längeren Wanderungen sollte man aber in jedem Fall Pausen einplanen.

💧 Wasser, Snacks und Handtuch einpacken

„Vergessen Sie nicht, Napf, Trinkwasser und eventuell Proviant mitzunehmen. Praktisch ist auch ein Handtuch zum Abtrocknen, wenn der Hund schwimmen war und Sie anschließend ein Gasthaus oder eine Hütte aufsuchen wollen“, rät Weissenböck.

🐮 Vorsicht bei Kuhherden

Vor der Wanderung sollte man abklären, ob sie über Weiden mit Kühen führt und gegebenenfalls nach alternativen Routen suchen. Das gilt umso mehr, wenn Hunde mit von der Partie sind, wie auch zahlreiche Zwischenfälle in den letzten Jahren leider gezeigt haben.

„Hunde stellen natürliche Feinde für Rinder dar und können deren angeborenes Abwehrverhalten auslösen, sodass eine ursprünglich friedfertige Kuhherde bedrohlich reagieren kann. Stößt man tatsächlich einmal unerwartet auf Rinder auf der Alm, sind Hunde unbedingt anzuleinen und ein großer Bogen um die Herde zu machen, um Zwischenfällen vorzubeugen“, so Weissenböck.

🐕‍🦺 Über Leinenpflicht informieren

Die Leinenpflicht ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt, deshalb sollte man sich über die entsprechenden Bestimmungen vorab informieren.

4) Was bei Urlauben am See zu beachten ist

🐶 Erkundigen ob, Hunde erlaubt sind

Es ist ratsam, sich vorab schlau zu machen, an welchen Plätzen Hunde erlaubt sind. In der Nebensaison findet man viel leichter einen Strand, an dem auch Hunde ins Wasser dürfen.

⛱️ Abkühlen, wenn der Hund nicht ins Wasser will

Manche Hunde wollen auch bei hohen Temperaturen absolut nicht ins Wasser. „Zwingen Sie Ihren Hund aber nicht dazu, wenn er Scheu vor dem Baden hat, sondern versuchen Sie, ihm durch andere Mittel Kühlung zu verschaffen“, so der Tipp von Veronika Weissenböck. „Bringen Sie ihn in den Schatten und duschen Sie seine Beine von unten nach oben behutsam mit kaltem Wasser ab." Auch ein feuchtes Tuch aufzubreiten, auf das sich der Hund legen kann, hilft dem Tier mit der Hitze zurechtzukommen.

☀️ Mittagshitze meiden

Hitze tut den Tieren nicht gut. „Auch Hunde können einen Sonnenstich und sogar einen Sonnenbrand bekommen“, erklärt Weissenböck. „Es ist daher gescheiter, vor allem die Mittagshitze im Freien bzw. die pralle Sonne zu meiden.“

👧 Auf andere Badegäste Rücksicht nehmen

Auf andere Badegäste, besonders auf Kinder, muss selbstverständlich Rücksicht genommen werden. Kinder laufen gern herum, was beim Hund den Jagdtrieb auslösen oder ihn auch erschrecken kann.

Und natürlich gehört es zum guten Ton, darauf zu achten, dass der eigene Hund den anderen Badegästen nicht zu nahe kommt oder gar über andere Badetücher geht. (TT.com)


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