Corona-Virus: Google verbannt Verschwörungstheorien

Die weltweit größte Suchmaschine reagiert damit auf den immer größer werdenden Druck, gegen Fehlinformationen bzw. Verschwörungstheorien etwas zu unternehmen.

Über Googles Werbenetzwerke darf künftig niemand mehr falsche Behauptungen zu COVID-19 verbreiten.
© dpa

Mountain View – Mit Google-Technologie darf laut Angaben des Internet-Riesen in Zukunft keine Werbung mehr für Verschwörungstheorien rund um das Corona-Virus gemacht werden. „Für Informationen, die wissenschaftlich widerlegt seien, darf keine Anzeigen mehr geschaltet werden“, erklärte der Konzern mit.

Das gelte zum Beispiel für Darstellungen, nach denen der Corona-Erreger als Bio-Kampfmittel in einem chinesischen Labor entstanden sei. Auch Meldungen, dass der Erreger, von Microsoft-Gründer Bill Gates geschaffen oder gar nicht existent sei, fallen unter diese Bann. Außerdem werde in Zukunft verhindert, dass Anzeigen auf Publisher-Inhalten geschaltet werden, die diese Themen fördern.

Die weltweit größte Suchmaschine reagiert damit auf den immer größer werdenden Druck, gegen Fehlinformationen bzw. Verschwörungstheorien etwas zu unternehmen. Google hat in der Vergangenheit bereits Werbung für Wundermittel oder Einschaltungen von Impfgegnern verboten. (TT.com)

TT-ePaper gratis testen und eines von drei E-Bikes gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte